Generationenverein Hümme

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AKTIONSBÜNDNIS

 salzfreies

* MÄRCHENLAND *

Hier finden Sie aktuelle Themen:

Ahnenforscher aus Amerika zu Gast in Hümme

 

HÜMME. Kürzlich bekam der Hofgeismarer Stadtteil Hümme Besuch von dem Ehepaar Cathy und Bill Kunst aus Ocean View, Delaware, USA. Sie wollten das Dorf Hümme kennenlernen und sich bezüglich einer möglichen Verbindung zu dem gleichnamigen Familiennamen erkundigen. Zuvor hatten die Ahnenforscher Litauen, das Herkunftsland von Cathys Vorfahren, besucht.

 

Der Urgroßvater von Bill Kunst, ein gewisser Frantz Francis Hümme, stammte aus Deutschland. Er wurde im Kreis Hannover geboren und zwar am 23.01.1820. Er wanderte über Bremerhaven in die USA aus. Gestorben ist er dort 1880 in Greenock (Allegheny County), Pennsylvania.

 

Die Spuren der Familie Hümme in Deutschland führen in die ehemalige Hansestadt Einbeck im Landkreis Northeim in Südniedersachsen und reichen dort zurück bis etwa in das Jahr 1600. Dort scheinen auch die ursprünglichen Wurzeln der Familie zu liegen, die sich mittlerweile über den Globus verteilt hat. Die Urahnen der Familienmitglieder im Raum Einbeck verdienten sich ihren Lebensunterhalt als Ökonomen und Fuhrherren. Der Stammsitz der Hümmes war das Haus in der Tiedexer Straße in Einbeck, ein schönes Gebäude, welches heute u. a. die Geschäftsstelle der FDP beherbergt und sich im Eigentum der Stadt befindet.

 

Vor zwei Jahren erhielten ca. 50 Personen mit dem Familiennamen Hümme in Deutschland einen Hilferuf aus den USA von einem Dough Hümme mit der Bitte um Suche nach seinem Vorfahren namens Frantz Francis Hümme. Über diesen Kontakt meldete sich dann bei Herrn Prof. Dr. Eckhard Hümme in Bad Schwartau besagter Bill - eigentlich William - Kunst.

 

Prof. Hümme stellte daraufhin einen Kontakt zum Hümmer Ortsvorsteher Peter Nissen her und die Amerikaner vereinbarten einen Termin.

 

Diese besuchten nach ihrer Ankunft zunächst mit Maiken Bindemann die Hugenottenstadt Bad Karlshafen. Anschließenden gab es einen Rundgang durch den Ort Hümme mit Ortsvorsteher Peter Nissen, bevor sich dann am Abend noch eine kleine Gruppe mit dem Ehepaar Kunst im Gasthaus Gaide traf.

 

Eine Verbindung zwischen dem Familien- und Ortsnamen konnte von Dirk Altmann vom Geschichtskreis Hümme nicht bestätigt werden. Auch Personen mit dem Familiennamen Hümme gab und gibt es in dem gleichnamigen Ort nachweislich nicht. Dennoch zeigten sich die Amerikaner über die Gastfreundschaft und Hilfestellung hoch erfreut und bedankten sich bei allen Beteiligten ganz herzlich.

 

Am nächsten Tag setzten die Ahnenforscher ihre Europareise mit dem Pkw fort. Die nachfolgenden Ziele sollten Einbeck, Hannover und Berlin sein, bevor es dann per Flugzeug mit vielen Eindrücken wieder zurück in die USA ging.

Repräsentativer Raum im Bahnhof Hümme zu vermieten


Der Generationenverein Bahnhof Hümme hat mit viel Eigenleistung das Obergeschoss des historischen Bahnhofs in Hümme saniert. Nachdem der erste große Raum bereits seit einiger Zeit an die Betriebsgesellschaft der Regio-Tram vermietet ist, wurde jetzt auch der zweite große Raum fertig gestellt. Er ist ca. 28 qm groß. Der ursprüngliche Dielenfußboden wurde aufgearbeitet, Heizung und Elektroinstallation komplett erneuert und die modernen neuen Fenster mit historischem Aussehen haben Schallschutzglas erhalten. Der Raum hat eine eigene Zugänglichkeit und auf der Etage können Herren und Damen WC und die Küche mit genutzt werden. Der Raum kann als Büro oder ähnliches genutzt werden. Interessierte melden sich bitte bei Ortsvorsteher Peter Nissen (Tel. 5783).

Neuer Bürgermeister Mannsbarth

Wahl in Hofgeismar: SPD völlig aus dem Häuschen

 

 

Hofgeismar. Als Gotthard Brand (CDU) aufsteht und sich den Weg zu Markus Mannsbarth (SPD) bahnt, ist die Sache klar: Brand gratuliert dem 41-Jährigen, der der nächste Bürgermeister Hofgeismars ist. Zusammen mit Jürgen Knauf (WSD) hatten die beiden die offizielle Wahlergebnispräsentation im Rathaus verfolgt.

 

Quelle: hna.de

 

Die SPD Hümme teilt mit:

 

Beste Unterhaltung für Groß und Klein

 

Großes Sommerfest der SPD Hofgeismar am Sonntag, 7. September ab 15.00 Uhr auf dem Marktplatz Hofgeismar

 

Zu einem großen Sommerfest lädt die SPD Hofgeismar alle Bürgerinnen und Bürger herzlich am Sonntag, 7. September ab 15.00 Uhr auf dem Marktplatz Hofgeismar ein. Die Gäste werden verwöhnt mit duftendem Kaffee, selbstgebackenem Kuchen, herzhafter Bratwurst vom Grill, kühlen Getränken und köstlichen Weinen. Das abwechslungsreiche Programm hält für jede Altersgruppe etwas bereit. Gesungen, gehüpft und getanzt wird ab 15.30 Uhr, wenn „Herr Müller mit seiner Gitarre“ das Mitmach-Programm für die Kinder unter dem Motto „Im Popcorntopf ist der Teufel los“ startet. Anschließend gibt es Live Musik und danach wird die weitere musikalische Unterhaltung das Programm abrunden, so dass es bestimmt ein ausgelassenesFest werden wird. Mit dabei ist natürlich auch Bürgermeisterkandidat Markus Mannsbarth, der sich auf anregende Gespräche mit den Gästen des Sommerfestes freut. Und auch Landtagsabgeordnete Brigitte Hofmeyer und Landrat Uwe Schmidt werden dabei sein. Der Eintritt ist frei und die SPD Hofgeismar freut sich auf zahlreichen Besuch von Jung und Alt zum Sommerfest in Hofgeismar.
 
 

Volles Haus beim Familienfest in Hümme

Ein Familienfest in der Hümmer Dorfscheune und auf der angrenzenden Dorfwiese ist immer ein Fest für alle Generationen. Denn das hat sich das Dorf nicht erst seit dem Umbau des alten Bahnhofs zum Mehrgenerationenhaus auf die Fahnen geschrieben. Und wenn dann noch das Wetter mitspielt, ist den Hümmern die Freude am Feiern nicht mehr zu nehmen. So auch am vergangenen Sonntag als der SPD-Ortsverein zu einem bunten Nachmittag eingeladen hatte. 200 Besucher erfreuten sich an dem Kaffee- und Küchenbuffet in der Scheune und verfolgten die Kinderspiele auf der Dorfwiese. Markus Mannsbarth begrüßte die Gäste als SPD-Ortsvereinsvorsitzender und ging bei seiner Rede auch auf den laufenden Bürgermeisterwahlkampf ein. Für die Zukunft sieht er bei der Entwicklung der historischen Ortskerne, sowohl in der Kernstadt, als auch in den Stadtteilen, den Fokus der Politik und des Verwaltungshandelns. Denn wenn wir die Altortslagen sterben lassen, wer will denn noch in unsere Orte ziehen“, fragte der Bürgermeisterkandidat provokant. „Demzufolge müssen wir alle Anstrengungen auf uns nehmen, um mit den Eigentümern der leerstehenden und sanierungsbedürftigen Häuser nach Lösungen zu suchen und auch Finanzierungen bereitstellen. In diesem Zusammenhang muss auch der Gebäudeabriss thematisiert werden“. Das von Mannsbarth erarbeitet Konzept zur Rettung und Belebung  der historischen Ortskerne Hofgeismars lag in Broschüren-Form aus und fand reißenden Absatz. Das Thema kam bei den anschließenden Gesprächen auch immer wieder zur Sprache, sodass sich daraus sicher ein Dauerthema entwickeln wird. Nach dem vom Gasthaus Gaide gelieferten Essen und bei kühlen Getränken erlebten die Besucher dann die Hümmer Mittelalterband „Unvermeidbar“, die auch ihr spektakuläres Feuerspektakel aufführten. Nach viel Applaus und einigen Zugaben endete das Hümmer Familienfest erst spät abends. Ein schöner Erfolg mit vielen guten Gesprächen und bester Unterhaltung, resümierte Markus Mannsbarth.
 

 

 

 

Einladung zum

 

 

 

Familienfest

 

 

 

Ein vergnüglicher

Sonntagnachmittag

 

bei bester Unterhaltung

 

 

 

 

 

Sonntag, 24. August

 

um 15:00 Uhr

 

in der Dorfscheune

 

 

 

Wir laden Sie herzlich

 

ein zu Kaffee und

 

Kuchen, Gesprächen und

 

Unterhaltung, Musik und

 

Kinderaktionen.

 

 


    Natürlich gibt es auch

 

Würstchen und

 

Kaltgetränke.

 

 

 

 

Ihr Markus Mannsbarth

 

 

Vorsitzender

 

SPD-Ortsverein Hümme

 

Einladung zum Familienfest
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Initiative Hümme „Unser Dorf“

 

Einladung zum Treffen am Donnerstag, 21. August 2014

 


Das nächste Treffen der Initiative Hümme „Unser Dorf“ findet am Donnerstag, 21. August 2014 um 20.00 Uhr im Gasthaus Gaide in Hümme statt, wie Peter Nissen als Sprecher der Initiative mitteilt. Die Initiative Hümme „Unser Dorf“ lädt wie immer interessierte Bürgerinnen und Bürger des Ortes herzlich ein. Die weiteren Veranstaltungen im Kulturprogramm „Kulturzeit in Hümme 2014“ sollen erörtert werden. Außerdem geht es um das neue Projekt „Ausschilderungen im Dorf“.

 

Initiative Hümme „Unser Dorf“

 

Vorverkauf gestartet

 

 Kabarettabend mit dem Schwarzenberg-Theater

 

am Samstag, 26. Juli um 20.00 Uhr

in der Dorf- und Kulturscheune in Hümme

 

 

 

Am Samstag, 26. Juli 2014 um 20.00 Uhr gastiert das Schwarzenberg-Theater aus Melsungen im Rahmen des Kulturprogramms „Kulturzeit in Hümme 2014“ in der Dorf- und Kulturscheune in Hümme. Das Schwarzenberg-Theater präsentiert das neues Programm "PHILOSO-VIELES" aus dem Mittelgebirge. Nach den stets ausverkauften Aufführungen im Theater in Schwarzenberg findet das einzige Gastspiel in Hümme statt.

 

Völlig unbescheiden wird die nordhessische Kultur in einen Zusammenhang mit dem antiken Denken als Ursprung der europäischen Philosophie gestellt. In Anspielung an Raffaels Fresko von der Schule der Philosophen kommt es bei den Akteuren um den Melsunger Kabarettisten Justus Riemenschneider alias Bernd Köhler dabei natürlich zu bissigen Kommentaren über das heutige Griechenland.

 

Eine weitere überraschende Erkenntnis präsentieren die Kabarettisten mit der Erklärung für das eigenartige Seelenleben und das oft wenig verbindliche Verhalten des "Nordhessen an sich": Die Mittelgebirgslandschaft hat uns geprägt, eine Umgebung ohne großen Höhen und Tiefen. Diese Orientierung am Mittelmäßigen sei ja nun wissenschaftlich bewiesen und auch in anderen ähnlichen Regionen auf der Welt anzutreffen.

 

Häuslich, nicht zu Extremen neigend, eher individualistisch pessimistisch grantelnd als optimistisch den Mitmenschen zugewandt. So sei er, der typische Mittelgebirgler überall auf der Welt. Und diese Eigenart müsse anerkannt, geschätzt und gefördert werden. Das sieht die Schulverwaltung auch so und will den eigenständigen Wert der hessischen Kulturlandschaften mit dem Fach Heimatkunde jetzt wieder stärken.

 

Im neuen Programm " PHILOSO-VIELES " aus dem Mittelgebirge, werden die neuen Erkenntnisse in schrägen und gleichzeitig liebevoll gezeichneten Alltagsszenen belegt. Justus trägt wie gewohnt sein Herz auf der Läster-Zunge, scheut kein Vorurteil und kümmert sich nicht um political correctness.

 

Egal ob als Hausmeister, Hilfslehrer oder Hegegemeinschaftler, immer wieder wird er in seine Schranken gewiesen von der scharfzüngigen Julia Dernbach. Sie agiert mit großer Spielfreude unter anderem als Gattin des Sokrates und entlarvt Justus als Möchtegern-Macho. Der Musiker und Sänger Welf Kerner, meist am Akkordeon, bestreitet mit ihr gemeinsam das Musikprogramm. Das besteht aus nachdenklichen Liedern, Eigenkompositionen, auch aus volkslieder-ähnlichen Musikfragmenten und Tonkollagen.

 

Interessant ist die Veranstaltung auch, weil sie in den Zeitraum der Ausstellung „Kunstdinger“ fällt, die zur Zeit der Aufführung in der Hümmer Dorf- und Kulturscheune gezeigt wird und den Kabarettabend umrahmen wird.

 

Der Vorverkauf ist angelaufen. Eintrittskarten gibt es im Gasthaus „Zum Stern“ in Hümme und der Touristinfo Hofgeismar zum Preis von 12 Euro. Der Vorverkauf läuft bis zum 24.07. Eine Reservierung ist nicht möglich.


Ferienspiele 2014 - Hier melden Sie Ihr Kind an!

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Initiative Hümme „Unser Dorf“

 

Kunst-Workshops im Rahmen der Ausstellung „KUNSTDINGER“

 

Die Initiative Hümme „Unser Dorf“ lädt Kunstinteressierte oder solche, die es werden wollen, zu den Workshops am Rande der seit Jahren im Sommer stattfindenden Kunstausstellung „KUNSTDINGER“ in der Dorf- und Kulturscheune Hümme ein. Hier soll das schöne, künstlerisch gestaltete Ambiente der diesjährigen Kunstschau „FÜR MENSCHEN UND TIERE“ genutzt werden, um sich inspirieren zu lassen.

 

Walter Lindemann, Total Künstler aus Niedermeiser, bietet Arbeiten mit Holz und anderen Materialien an. Unter Anleitung des Künstlers entstehen so eigene phantasievolle Kunstwerke, die neben dem Spaß an der Entstehung auch gerne mit nach Hause genommen werden können. Der dreitägige Kurs findet vom 21. bis 23. Juli jeweils von 14 bis 18 Uhr statt.

 

Claudis Ruis, Kunsttherapeutin aus Hümme, beschäftigt sich in ihrem Workshop „Phantastische Phantasiewesen“ mit Kunst aus Speckstein. Der Workshop beginnt mit einer Einführung über Material, Sicherheitsmaßnahmen und Werkzeugkunde. Dann beginnt die kreative, künstlerische Arbeit. Der Phantasie sind hier keine Grenzen gesetzt. Durch Skizzen und  Entwürfe werden Ideen gesammelt und durch Hilfestellung und Anleitung der Kursleiterin an den ausgesuchten Specksteinen umgesetzt. So entstehen große und kleine Skulpturen, Objekte, kleine Amulette, usw. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Dieser Workshop findet von 24. bis 26. Juli täglich von 14 bis 18 Uhr statt.

Die Kurse sind geeignet für alle Altersgruppen ab 8 Jahren und auf 10 Teilnehmer begrenzt. Die Kosten für die Drei-Tage Workshops betragen 30 Euro, bzw. 10 Euro pro Einzeltag, zuzüglich geringe Materialkosten, soweit sie anfallen.

 

 

Anmeldung unter:

Tel.: 05675-9505 - kunstdinger@gmx.de

oder

 

Hinweis: Bitte die mit * gekennzeichneten Felder ausfüllen.

 

Ortsbegehung des Ortsbeirats Hümme

 


Um sich gemeinsam einen Überblick über die aktuelle Situation in Hümme zu verschaffen, hatte sich der Ortsbeirat zu seiner jährlich stattfindenden Ortsbegehung am Bahnhof Hümme verabredet. Neben den Ortsbeiratsmitgliedern waren interessierte Bürger gekommen, so dass insgesamt 15 Personen teilnahmen. Nach Begrüßung und Erläuterungen zu dem Termin durch Ortsvorsteher Peter Nissen folgte ein kurzer Sachstandsbericht zum Projekt „Generationenhaus Bahnhof Hümme“. Anschließend wurde berichtet, dass bereits einige Punkte bezüglich des barrierefreien Ortes angegangen und umgesetzt wurden. In dem Zusammenhang ist geplant, am Bahnhof einen Behinderten-Parkplatz einzurichten.

 

 

Als problematisch wurde die Gehwegverbindung von der Eberschützer Straße durch die Bahnunterführung bis zum Tiefenweg eingestuft. Michael König bemängelte, dass der Bereich um und im Tunnel hinsichtlich der Pflege der Grünflächen sehr zu wünschen übrig lässt. Ein entsprechender schriftlicher Antrag ist im Ortsbeirat eingereicht und wird in der nächster Sitzung behandelt. Die Örtlichkeit wird durch die Teilnehmer in Augenschein genommen und diskutiert.

 

 

Als weiterer Punkt wird das Ergebnis der AG „Beschilderung innerörtlicher Ziele“ kurz vorgetragen und die Platzierung der vorgesehenen Hinweisschilder im Dorf erläutert. Die Positionen dieser Schilder soll in nächster Sitzung des Ortsbeirates thematisiert werden.

 

 

Die Park- und Verkehrssituation in der Hauptstraße ist auch dieses Mal Thema der Ortsbegehung. Es wird auf leer stehende Häuser und die Belästigung durch Ungeziefer hingewiesen. Auf die Eigentümer soll eingewirkt werden. Zum Umgang mit der Situation leer stehender Häuser will Markus Mannsbarth dem Ortsbeirat Handlungsmöglichkeiten aufzeigen. Es folgt bei der weiteren Begehung eine Information über den Erwerb des Mühlbaches. Einige Verkehrszeichen sind verblasst und schlecht erkennbar. Sie müssen ersetzt werden. Zum Ausbau als barrierefreies Dorf gehört auch die Bushaltestelle Essestraße. Zum wiederholten Male werden mehrere Möglichkeiten kontrovers diskutiert. Es besteht weiterhin Beratungsbedarf.

 

 

Der vor kurzem stattgefundene Ortstermin mit Ortsbeirat, Stadt Hofgeismar, Landkreis und Polizei zur Thematik Parken in der Hauptstraße und im Bereich Ein- und Ausfahrt der Feuerwehr wird erläutert. Die Situation wird vor Ort nochmals in Augenschein genommen und soll im Ortsbeirat weiter beraten werden.

 

Foto: Peter Nissen
Foto: Peter Nissen

Filmvorführung des Geschichtskreises

Der Geschichtskreis Hümme entführte kürzlich die Besucher auf eine Reise in die Vergangenheit.

 

 

HÜMME. Etwa 90 Personen, die sich für die Heimatfestumzüge interessierten, besuchten kürzlich bei sommerlichen Temperaturen in der Dorf- und Kulturscheune eine Veranstaltung des Geschichtskreises. Es handelte sich um eine Filmvorführung. Gezeigt wurden die Festumzüge der Jahre 1990 bis 1999, die der im letzten Jahr verstorbene Hobbyfilmer Horst Segel aufgenommen und archiviert hatte. Im Vorfeld präsentierte der Verein noch den Umzug des Jahres 1986 anlässlich des 20-jährigen Bestehens der Hümmer Vereinsgemeinschaft. Die Aufnahme hatte der Gastwirt Willi Busch zur Verfügung gestellt, der auch Mitglied im Geschichtskreis ist. Die Frauen des Vereins und einige weitere Helferinnen hatten ein reichhaltiges Kuchenbuffet zusammengestellt. Umrahmt wurde der Nachmittag von den Sängerinnen und Sängern des Volkschors Hümme 1874 unter der Leitung von Larissa Grigoryan, der in seinem Jubiläumsjahr (140 Jahre) einige Liedvorträge darbrachte. Zum Schluss der Veranstaltung dankte der Vorstand Frau Erika Segel für die Unterstützung und überreichte ein Präsent samt Blumengruß.

 

Dirk Altmann
1. Vorsitzender

 

Initiative Hümme „Unser Dorf“ 

 

Einladung zum Theaterabend mit dem Organtheater aus Kassel

 

am Sonntag, 6. Juli um 20.00 Uhr

            in der Dorf- und Kulturscheune in Hümme 

 

Am Sonntag, 6. Juli 2014 um 20.00 Uhr gastiert das Organtheater aus Kassel im Rahmen des Kulturprogramms „Kulturzeit in Hümme 2014“ in der Dorf- und Kulturscheune in Hümme. Aufgeführt wird das neue Programm „Begnadigte Körper“. Und wer die Aufführungen des Organtheaters besucht hat, weiß, dass es ein ausgesprochen amüsanter Abend werden wird.

 

Das Organtheater zeigt Kabarettistisches zu den Themen Gesundheit, Medizin, Körper, Ärzte, Krankenkassen & Co. Ob als Slapstick, Chanson, Comedy, Schmonzette oder Gassenhauer und bringt jedes Organ mit samt seinen Erregern auf die Bühne. Seit 1998 werden eigene Programme präsentiert, zum Lachen und Wundern, zum Fürchten und Schaudern.

 

In dem aktuellen Stück „Benadigte Körper“ wird klar: den Körper hat man auf Zeit. Wir müssen irgendwie mit ihm leben. Solange er funktioniert ist alles gut. Manchmal hat er Aussetzer. Bei Krankheit, Alkohol, Verliebtsein und Yoga versagt er bisweilen seinen Dienst. Das macht fast nichts. Wenn dann wieder alles geht, geht’s ja wieder. Wir geben ihm immer wieder eine neue Chance. Das ist wie eine Begnadigung. Weiter wie immer? Aber wie lange währt die Frist? Und mit welchen Bewährungsauflagen? Das Organtheater schaut mit diesem Stück hinter die Kulissen der körperlichen Begnadigungen wie Schönheits-OPs, der Gesundheit als App, Wollunterwäsche für Ritter und andere Kuriositäten. Am Ende hat man seinen Körper wieder richtig lieb.

 

Karten gibt es im Vorverkauf im Gasthaus „Zum Stern“ in Hümme und der Touristinfao Hofgeismar zum Preis von 10 Euro. Die Karten müssen bis zum 3.7. abgeholt werden. Eine Reservierung ist nicht möglich.

Organtheater Kassel (Foto: http://organtheater.org)
Organtheater Kassel (Foto: http://organtheater.org)

Hümme wird barrierefreies Dorf

 

Unterzeichnung der Zielvereinbarung

zwischen Stadt Hofgeismar, Ortsbeirat Hümme und VdK Ortsverband Hümme

 

Der Ortsbeirat Hümme hatte beschlossen sich dafür einzusetzen, dass das Dorf komplett barrierefrei wird. Mit der VdK Ortsgruppe Hümme wurden die dafür notwendigen Baumaßnahmen erörtert und in einer Zielvereinbarung festgelegt. Der Magistrat der Stadt Hofgeismar hatte anschließend beschlossen, diese Zielvereinbarung mit dem Ortsbeirat Hümme und dem VdK Ortsverband Hümme abzuschließen. Bürgermeister Sattler war zur Unterzeichnung nach Hümme gekommen und traf sich mit Ortsvorsteher Peter Nissen und VdK Vorsitzenden Gerd Henze. Erste Baumaßnahmen zur Absenkung der Gehwege am Rehberg wurden bereits durchgeführt und wurden von den Unterzeichnern besichtigt. In der Zielvereinbarung erklärt sich der Magistrat der Stadt Hofgeismar bereit zur Herstellung von Barrierefreiheit im Stadtteil Hümme folgende Schritte zu unternehmen:

 

 

1.         Absenkung der Fußgängerüberwege in verschiedenen Bereichen

 

2.         Barrierefreie Bushaltestellen

 

3.         Behindertengerechter Parkplatz am Bahnhofplatz.

 

 

Die Zielvereinbarung wurde geschlossen, um allen Menschen den Zugang zu den Leistungen und Angeboten der Einrichtungen der Stadt Hofgeismar im Stadtteil Hümme ermöglichen zu können und ihnen damit die Gelegenheit zu geben, unter gleichwertigen Bedingungen am Leben in der Gemeinschaft teilzuhaben. Die vereinbarten Maßnahmen sollen in den nächsten vier Jahren durchgeführt werden.

 

 

Peter Nissen
Ortsvorsteher

 

 

Initiative Hümme „Unser Dorf“

 

Einladung zum Treffen am Mittwoch, 9. Juli 2014

 

Das nächste Treffen der Initiative Hümme „Unser Dorf“ findet am Mittwoch, 9. Juli 2014 diesmal um 19.00 Uhr im Gasthaus Busch in Hümme statt, wie Peter Nissen als Sprecher der Initiative mitteilt. Die Initiative Hümme „Unser Dorf“ lädt wie immer interessierte Bürgerinnen und Bürger des Ortes herzlich ein. Die weiteren Projekte und das Kulturprogramm „Kulturzeit in Hümme 2014“ sollen erörtert werden.

 

So beginnt die große Kunstausstellung „Kunstdinger“ mit der Ausstellungseröffnung am Freitag, 18. Juli in der Dorf- und Kulturscheune. Zehn Tage lang werden im Rahmen des Kultursommers Nordhessen Kunstwerke von Künstlern aus der ganzen Republik gezeigt. Am Samstag, 26. Juli gastiert dann das SchwarzenBerg-Theater aus Melsungen in Hümme. Aufgeführt wird eine Kabarettistisch-musikalische Lese-Reise durch Nordhessen.

 

 

Salzfreies Märchenland

 

Werden Sie Mitglied!


Aktionsbündnis Salzfreies Märchenland e.V.



Einladung zur Mitgliederversammlung am 10. Juni in Stammen


Das Aktionsbündnis Salzfreies Märchenland engagiert sich seit geraumer Zeit gegen die Absichten des Kasseler Düngemittelherstellers Kali und Salz eine Pipeline durch den Landkreis Kassel zu bauen, um bei Gieselwerder Salzabwässer aus der Kaliproduktion in Osthessen in die Weser zu entsorgen. Besonders erzürnt die Mitglieder des Aktionsbündnisses auch der drohende Bau eines Salzabwasserspeicherbeckens in der Größe des Twistesees im nördlichen Teil des Landkreises. Der Antrag zur Einleitung des Raumordnungsverfahrens ist nach Aussage von Kali und Salz bereits beim Regierungspräsidium Kassel eingereicht, so dass auch das Aktionsbündnis jetzt weitergehende Schritte plant.

Seit Überführung des Aktionsbündnisses Salzfreies Märchenland in einen eingetragenen Verein Anfang des Jahres steigt die Anzahl der Mitglieder stetig. Um sich gegenseitig besser kennenzulernen und über den aktuellen Sachstand zu informieren, lädt der Vorstand zu einer offenen Mitgliederversammlung am Dienstag, 10. Juni 2014 um 20.00 Uhr ins Bürgerhaus Stammen ein. Es soll über den Verfahrensstand zur Genehmigung der Oberweserpipeline und die Aktivitäten des Aktionsbündnisses dagegen ausführlich informiert werden. Außerdem wird der neue Flyer des Vereins vorgestellt.

Der Vereinsvorstand lädt alle betroffenen und interessierten Bürgerinnen und Bürger aus Nordhessen und Südniedersachsen herzlich ein, um sich zu informieren und auch Mitglied zu werden, so Vereinsvorsitzender Markus Mannsbarth.

 

 

 

Generationenhaus Bahnhof Hümme e. V.

 

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Foto: Erika Lauterbach-Nissen
Foto: Erika Lauterbach-Nissen

Sie sind die Alltags-Helden!


Kasseler Bank zeichnet Generationenverein Hümme aus
 

 

Die Alltags-Helden im Landkreis Kassel stehen fest. Bei einem großen Festakt in Hofgeismar zeichnete die Kasseler Bank u. a. auch den Verein Generationenhaus Bahnhof Hümme aus. Der Generationen-verein erreichte den 3. Platz in seiner Kategorie und erhielt ein Preisgeld von insgesamt 1.150 Euro. Alltags-Helden ist eine Aktion der Kasseler Bank anlässlich ihres 150-jährigen Jubiläums.

 

Statt eines großen Festaktes hatte sich das Geldinstitut für den karitativen Wettbewerb entschieden. Gesucht wurden Menschen in der Region, die sich mit viel Herzblut für gemeinnützige Projekte engagieren. Dabei waren allein aus dem Landkreis 197 Projekte eingereicht worden, von denen nun 50 mit Preisgeldern zwischen 150 und 3000 Euro ausgezeichnet wurden. Insgesamt übergab die Kasseler Bank an diesem Abend 29.000 Euro. Eine Jury hatte die Preisträger gewählt.

 

Aus der Begründung heißt es: der denkmalgeschützte Bahnhof in Hümme wird saniert und zum Treffpunkt für alle Generationen mit zahlreichen Angeboten für Betreuung, Beratung und Nachbarschaftshilfe ausgebaut. Er wird Anlaufstelle für Kinder und Jugendliche, Erwachsene und Ältere. Eine Seniorenbegegnungsstätte und ein Betreuungsangebot für Demenzkranke sollen ebenso eingerichtet werden wie eine Kinderbetreuung mit Hausaufgabenhilfe und ein Mutter-Kind-Spielkreis. So soll das „Generationenhaus Bahnhof Hümme“ ein Ort der Begegnung von Jung und Alt werden. Auch das kulturelle Angebot von Hümme mit Konzerten, Theater, Kabarett und Kino und verschiedenen Kursangeboten soll hier ausgebaut werden. Für die Hümmer Vereine und die ev. Kirchengemeinde wird es Räume im Obergeschoss und Raumnutzungen im Untergeschoss geben. Die Volkshochschule Kassel wird die Räumlichkeiten nutzen, um speziell zugeschnittene Kurse anzubieten. Hümme ist Endhaltestelle der Regiotram.  Für die Reisenden wird ein Warteraum mit Toilettenanlage zur Verfügung gestellt. Das Konzept für das Generationenhaus wurde durch Hümmer Bürgerinnen und Bürger erarbeitet. Zum Betrieb des Hauses hat sich der Verein „Generationenhaus Bahnhof Hümme“ gegründet.  

 

Die Preisträger wurden ausgewählt in den Kategorien Sport, Kultur und Bildung, Natur und Umwelt und Mensch und Gesellschaft. 

 

Die drei Erstplatzierten in der Kategorie Mensch und Gesellschaft sind:

 

1. Telefonseelsorge Nordhessen mit „Heldinnen und Helden am Telefon“

 

2. ATB Autismus Therapieund Beratungszentrum mit „Geschwistertreff“

 

3. Generationenhaus Bahnhof Hümme mit „Umbau des historischen Bahnhofs“.N D

 

 



Initiative Hümme „Unser Dorf"

Generationenhaus Bahnhof Hümme e. V.

 

Vorankündigung

4. Kinderferienspiele in Hümme vom 01. – 05. September 2014

 

Erstmalig werden die beliebten Kinderferienspiele in Hümme erweitert auf eine ganze Woche. Sie finden statt in der letzten Ferienwoche täglich von 10 bis 17 Uhr in der Dorfscheune, auf der Dorfwiese und im ev. Gemeindehaus.

Das Motto lautet diesmal:

 

KulturCamp

Fremde Kulturen entdecken mit Freunden aus anderen Ländern

 

Mit viel Spaß können die Schulkinder selbst erfahren, was z. B. Kinder in der Mongolei, in Russland oder Afrika spielen, wie sie leben und was sie gern essen.


Ermöglicht wird dieses besondere Angebot durch eine Kooperation der Initiative Hümme „Unser Dorf" mit dem Generationenverein, der Stadtjugendpflege Pro Jugend gemeinsam mit der Volkshochschule. Für die Durchführung der Ferienspiele sind noch HelferInnen jeden Alters herzlich willkommen.

 

Anmeldeformulare für die teilnehmenden Kinder werden ab Ende Juni in der Wiesenbergschule verteilt und im Lebensmittelladen in Hümme ausgelegt.

 

Erika Lauterbach-Nissen

Projektleiterin

 

 

Initiative Hümme „Unser Dorf“

 

Einladung zum Treffen am Mittwoch, 4. Juni 2014

 

Das nächste Treffen der Initiative Hümme „Unser Dorf“findet am Mittwoch, 4. Juni 2014 um 20.00 Uhr im Gasthaus Busch in Hümme statt, wie Peter Nissen als Sprecher der Initiative mitteilt. Die Initiative Hümme „Unser Dorf“ lädt wie immer interessierte Bürgerinnen und Bürger des Ortes herzlich ein. Die weiteren Projekte und das Kulturprogramm „Kulturzeit in Hümme 2014“ sollen erörtert werden.

 

So startet das Sommerprogramm in der Dorf- und Kulturscheune am Sonntag, 6. Juli um 20.00 Uhr. Das Organtheater aus Kassel bietet kabarettistisches zu den Themen Gesundheit, Medizin, Ärzte, Krankenkassen & Co. Gezeigt wird das neue Programm „Begnadigte Körper“. Danach beginnt die große Kunstausstellung „Kunstdinger“ mit der Ausstellungseröffnung am Freitag, 18. Juli. Gezeigt werden im Rahmen des Kultursommers Nordhessen zehn Tage lang Kunstwerke von Künstlern aus der ganzen Republik.

 

Präsentation der Kulturzeit in Hümme 2014
Präsentation der Kulturzeit in Hümme 2014
Programm 2014
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Hümme im Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ 2014 

 

Die Wettbewerbskommission kommt am 23. Juni um 10.00 Uhr


Auch am aktuellen Hessischen Landeswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ wird Hümme wieder teilnehmen. Die Kreisbewertungskommission wird am Montag, 23. Juni um 10.00 Uhr nach Hümme kommen. Der Verein Generationenhaus Bahnhof Hümme hat den Kommissionsbesuch dieses Mal vorbereitet. Die Dorfbesichtigung beginnt in der Dorf- und Kulturscheune mit der Begrüßung. Anschließend wird ein Dorfspaziergang durch die Hintere Straße entlang des Platzes mit dem tanzenden Mädchen zur ev. Kirche unternommen. Es geht weiter zum Maibaumplatz und zur Essebrücke. Zurück geht es durch den Entenweg zum Dorfzentrum im Bereich Gasthaus Busch und weiter zum Ehrengarten. Zum Schluss soll der Umbau unseres historischen Bahnhofs zum Mehrgenerationenhaus vorgestellt wird. Die Kommission wird sich dann um 11.30 Uhr verabschieden. 

 

Der Verein Generationenhaus Bahnhof Hümme hat in Abstimmung mit dem Ortsbeirat ein sehenswertes Programm ausgearbeitet und freut sich auf eine interessante Wettbewerbsteilnahme mit Unterstützung möglichst vieler Bürgerinnen und Bürger des Ortes. Unterstützen Sie bitte die Arbeit des Generationenvereins durch Ihre Anwesenheit, besonders an den markanten Punkten während des Dorfrundganges und vor allem zur Begrüßung und Verabschiedung der Kommission. Durch Ihr zahlreiches Erscheinen zeigen Sie Ihr Interesse an der weiteren Entwicklung unseres Dorfes und verhelfen Hümme zu einer guten Platzierung im Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ 2014. 

 

Peter Nissen
Ortsvorsteher

 


Aktionsbündnis Salzfreies Märchenland begrüßt unabhängiges Gutachten des Bundesumweltministeriums zur Ermittlung der umweltverträglichsten Salzentsorgung

 

Das Aktionsbündnis Salzfreies Märchenland engagiert sich seit geraumer Zeit gegen die Absichten des Kasseler Düngemittelherstellers K+S eine Pipeline durch den Landkreis Kassel zu bauen, um bei Gieselwerder Salzabwässer aus der Kaliproduktion in Osthessen in die Weser zu entsorgen. Wie der Norddeutsche Rundfunk berichtete, hat sich jetzt der Bund in den Konflikt der Werra und Weser Versalzung eingeschaltet. Durch das Einwirken von SPD-Abgeordneten auf Bundesumweltministerin Babara Hendricks soll jetzt ein unabhängiges Gutachten in Auftrag gegeben werden. Damit soll geklärt werden, welche Entsorgungsvariante die geringsten Umweltschäden verursacht. Dabei wird auch das Entsorgungsverfahren durch Verdampfung am Produktionsstandort, dessen technische Machbarkeit von K+S nicht mehr bestritten wird, in die vergleichende Betrachtung einbezogen werden. Der Bund kann anschließend zwar keine Entscheidung über die Umsetzung der Verfahren treffen, aber es ist nicht zu erwarten, dass sich die Länder über eine Bundesentscheidung hinwegsetzten werden.

 

„Wir freuen uns, dass unser Anliegen nun aus dem Bundesumweltministerium Rückenwind bekommt und dort unsere Meinung geteilt wird, dass ein unabhängiger Prüfbedarf besteht. Das bürgerschaftliche Engagement in dieser Sache hat dazu geführt, dass unsere kritische Meinung zur Oberweserpipeline nun auch von der Politik stärker wahrgenommen wird und es sich lohnt, wenn Bürgerinnen und Bürger sich einbringen und Öffentlichkeit herstellen. Jetzt ist es aber wichtig sich weiterhin zu engagieren und weiter am Ball zu bleiben“, so der Vorsitzende des Aktionsbündnisses Salzfreies Märchenland Markus Mannsbarth.

 

Der Verein wirbt auch weiterhin um neue Mitglieder. Aufnahmeanträge gibt es bei den Mitgliedern des Aktionsbündnisses, den einzelnen Ortsbeiräten und auf www.huemme.org. Die nächste Mitgliederversammlung ist für Dienstag, 10. Juni 2014 im Bürgerhaus Stammen geplant.

 

Baumpflanzaktion 2014 - Traubeneiche
Baumpflanzaktion 2014 - Traubeneiche

 

Initiative Hümme „Unser Dorf“ und Verein Generationenhaus Bahnhof Hümme pflanzten den Baum des Jahres 2014 

 

Bereits im 12. Jahr beteiligte sich die Initiative Hümme „Unser Dorf“ am bundesweiten „Tag des Baumes“. Wie in den Jahren zuvor, wurde die Patenschaft für die Baumpflanzaktion von einem örtlichen Verein übernommen. In diesem Jahr hatte sich der Verein Generationenhaus Bahnhof Hümme dazu bereit erklärt. Der Baum des Jahres wurde auch dieses Mal wieder von der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald bereitgestellt. So pflanzten Mitglieder des Generationenvereins und der Initiative Hümme „Unser Dorf“ gemeinsam mit der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald eine Traubeneiche als Baum des Jahres 2014.  

 

Durch die Teilnahme an den Pflanzmaßnahmen zum „Tag des Baumes“ leistet man in Hümme regelmäßig einen Beitrag zum aktiven Naturschutz, so der Vorsitzende der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald im Landkreis Kassel, Bernhard Klug. Seit 1952 findet der Tag des Baumes alljährlich mit Pflanzaktionen im ganzen Bundesgebiet statt. Zahlreiche Veranstaltungen zum Schutz der Bäume werden seit dem von der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald sowie Städten, Gemeinden und Forstämtern durchgeführt. Durch die finanzielle Unterstützung von Sponsoren und Spendern wurden so Jahr für Jahr sehr viele Bäume gepflanzt.  

 

Bernhard Klug berichtete anschließend über die Traubeneiche. Sie wächst als sommergrüner Baum, der Wuchshöhen von 25 bis 40  Meter und Stammdurchmesser bis zu 2 Meter erreicht. Durch ihre kräftige Pfahlwurzel ist sie äußerst sturmfest. Ihr Höchstalter liegt bei 800 bis 1000 Jahren. Die Baumkrone ist auf geradem Stamm hoch gewölbt mit strahlenförmig abgehenden Ästen. Die Baumkrone ist lockerer als bei der Stieleiche, und die Belaubung ist gleichmäßiger verteilt. Die Rinde der Traubeneiche ist in der Jugend glatt und schwach grau-grün glänzend, später wird eine dicke, tief längsrissige, graubraune Borke gebildet. Die Knospen sind groß, eiförmig und vielschuppig und sitzen an den Triebenden gehäuft. Sie blüht von April bis Mai. Die Eicheln reifen von September bis Oktober. Sie sitzen gehäuft, daher der Name Traubeneiche, an fast ungestielten Fruchtbechern. Die Traubeneiche kommt bevorzugt in den Hügel- und niedrigen Berglagen vor. Die Traubeneiche ist nach der Stieleiche die in Mitteleuropa am weitesten verbreitete Eichenart. Ihr Verbreitungsgebiet reicht von Italien und Nordgriechenland im Süden bis zu den Britischen Inseln und Südskandinavien im Norden. Die Eichen wurden wegen ihres wertvollen Holzes und ihrer als Viehfutter verwendeten Früchte (Eichelmast) schon immer gezielt gefördert. 

 

Die Vorsitzenden des Generationenvereins Dr. Michael Huke und Markus Mannsbarth zeigten sich sehr erfreut über die Fortführung der jährlichen Baumpflanzaktion zum „Tag des Baumes“ und bedankten sich bei der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald und den örtlichen Mitstreitern. Mit einem Hinweißschild soll auf die Bedeutung des Baumes hingewiesen werden. Als Standort war der Bereich hinter der Essebrücke zum Rehbeg vorher in Abstimmung mit dem Bauamt der Stadt Hofgeismar und dem Ortsvorsteher festgelegt worden. Hier wurde die Traubeneiche am bundesweiten Aktionstag zum „Baum des Jahres“ als Solitär gepflanzt. Am „Tag des Baumes“ will man sich in Hümme auch im nächsten Jahr wieder beteiligen.

 

Der 2. Vorsitzende Markus Mannsbarth begleitete die Aktion (Fotos: P. Nissen)
Der 2. Vorsitzende Markus Mannsbarth begleitete die Aktion (Fotos: P. Nissen)
Foto von links: Ulf Lucas, Manuela Forejt, Gerd Henze, Markus Mannsbarth, Ortsvorsteher Peter Nissen, Dr. Michael Huke, Erika Lauterbach-Nissen, Ulrike König, Beate Carl, Heike Lohr, Dirk Altmann, Pfarrerin Astrid Schäfer
Foto von links: Ulf Lucas, Manuela Forejt, Gerd Henze, Markus Mannsbarth, Ortsvorsteher Peter Nissen, Dr. Michael Huke, Erika Lauterbach-Nissen, Ulrike König, Beate Carl, Heike Lohr, Dirk Altmann, Pfarrerin Astrid Schäfer

Jahreshauptversammlung Generationenhaus Bahnhof

Hümme e.V.

 

Dr. Michael Huke zum 1. Vorsitzenden gewählt

 

Der Verein Generationenhaus Bahnhof Hümme konnte zu seiner Jahreshauptversammlung einen großen Teil seiner Mitglieder empfangen. Der  2. Vorsitzende Markus Mannsbarth begrüßte die Anwesenden im Gasthaus „Zum Stern“ in Hümme und freute sich über die Anwesenheit von Pfarrerin Astrid Schäfer und Stadtrat Dr. Michael Huke. Anschließend berichtete Mannsbarth über ein sehr arbeits- und erfolgreiches Geschäftsjahr 2013. Die Nutzungsvereinbarung mit der Stadt Hofgeismar konnte abgeschlossen werden, ebenso der Mietvertrag mit der RegioTram-Betriebsgesellschaft (RTG). Auch über die Förderungen konnte man sich nicht beklagen. Die Kulturstiftung des Landkreises Kassel und die E.ON Mitte-Stiftung zeigten sich erkenntlich. Der Verein veranstaltete eine Informationsveranstaltung zum Thema Nachbarschaftshilfe im Gasthaus Busch. Zu Gast war ein Vertreter des Freiwilligenzentrums Kassel, um über die Möglichkeiten im dörflichen Bereich zu informieren (z. B. Fahrdienst, Reparaturwerkstatt o. ä.). Der  2. Vorsitzende Markus Mannsbarth bedankte sich bei der Stadt Hofgeismar und den vielen fleißigen Helferinnen und Helfern. An den regelmäßig stattfindenden Arbeitseinsätzen im Bahnhofsgebäude seien auch einige Nichtvereinsmitglieder beteiligt gewesen. Es wurden bereits über 1000 Arbeitsstunden geleistet. Außerdem zeigte er sich erfreut über die positive Stimmung und gute Zusammenarbeit im Vorstand. Anschließend gab Ortsvorsteher Peter Nissen einen Sachstandsbericht zum Baufortschritt des Bahnhofsprojekts ab.

 

Aufgrund des Wegzugs des bisherigen Vorsitzenden Mathias Schenk hatte der Verein den Posten neu zu besetzen. Die Versammlung wählte Dr. Michael Huke einstimmig zum neuen 1. Vorsitzenden. Ulrike König wurde als Beisitzerin für den Kirchenvorstand der Evangelischen Kirchengemeinde Hümme in den Vorstand gewählt. Auch ihre Wahl erfolgte einstimmig. Pfarrerin Astrid Schäfer wird zukünftig kraft Amtes an den Vorstandssitzungen teilnehmen.

 

Beisitzerin Erika Lauterbach-Nissen, die für die Organisation und Durchführung der Kinderferienspiele zuständig ist, berichtete über das diesjährige Motto und die geplanten Aktionen. Die Kinderferienspiele finden vom 01. bis 05. September 2014 ganztägig im Bereich der Hümmer Dorfscheune statt.

Der neue Vorsitzende heißt: Dr. Michael Huke
Der neue Vorsitzende heißt: Dr. Michael Huke


Generationenverein

 

Teilnahme am Wettbewerb "Unser Dorf hat Zukunft" - Regionalentscheid 2014

 

 

Hümme, vertreten durch den Verein "Generationenhaus Bahnhof Hümme e.V." nimmt in diesem Jahr an dem 35. Wettbewerb "Unser Dorf hat Zukunft".


Der Bereisungsplan sieht einen Besuch der Bewertungskommission am Montag, den 23.06.2014 um 10:00 Uhr in Hümme an der Dorfscheune vor. Bitte diesen Termin schon einmal im Kalender vormerken, vielen Dank!

 

Die ausgearbeitete und zusammengestellte Dorf-Info steht an dieser Stelle zum Abruf für Sie bereit:

 

Dorf-Info mit wichtigen Infos über Hümme
Teilnahmeunterlagen für den 35. Wettbewerb "Unser Dorf hat Zukunft"
Dorf_Info_Internetversion_191113_neu.doc
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Foto von links: Mitgliederehrung der SPD: Willi Bötte, Markus Mannsbarth, dahinter Mitglieder der SPD Hümme.
Foto von links: Mitgliederehrung der SPD: Willi Bötte, Markus Mannsbarth, dahinter Mitglieder der SPD Hümme.

SPD-Ortsverein Hümme

 

Willi Bötte für 50 Jahre Mitgliedschaft geehrt

 

Engagierte Diskussion und Ehrung in der Jahreshauptversammlung der SPD-Hümme

 

 

 



In der diesjährigen Jahreshauptversammlung des SPD-Ortsvereins Hümme im Dorfgemeinschaftshaus standen neben dem Rückblick auf die Aktivitäten der SPD Hümme im letzten Jahr vor allem Initiativen im laufenden Jahr und eine ganz besondere Ehrung auf dem Programm. SPD-Ortsvereinsvorsitzender Markus Mannsbarth ging bei seinem Rückblick auf die Themen im Ortsbeirat ein. Nach wie vor wird der Hochwasserschutz weiter voran gebracht. Aus der Diskussion um die altengerechte Gestaltung der Gehwege wurde die Vorstellung entwickelt, das ganze Dorf barrierefrei zu gestalten. Das hat der Ortsbeirat einstimmig beschlossen und soll nun in Form einer Zielvereinbarung mit dem VdK Hümme und der Stadt Hofgeismar auf den Weg gebracht werden. Darüberhinaus will man sich weiter mit dem Gebäudeleerstand auseinandersetzen. Die Erhebung des Gebäudeleerstands dient als Grundlage. Es sollen nun Maßnahmen zur Bekämpfung des Leerstands aufgezeigt werden. Der Umbau des Hümmer Bahnhofs zum Mehrgenerationenhaus geht gut voran, so dass es noch in diesem Jahr eingeweiht werden kann.

 

Auch Themen aus dem Hofgeismarer Stadtparlament wurden von Markus Mannsbarth, der gleichzeitig SPD-Fraktionsvorsitzender im Parlament ist, erläutert. Er ging besonders auf die aktuellen Themen, wie die Umsetzung des Stadtentwicklungskonzeptes, die Hessentagsprojekte und das Windkraftprojekt am Heuberg ein und mahnte mehr Transparenz seitens des Rathauses bei der Beratung der wichtigen Entscheidungen an.

 

Anschließend wurde ein langjähriges Mitglieder für seine Treue zur SPD-Hümme geehrt. Für 50 Jahre Mitgliedschaft in der SPD erhielt Willi Bötte die Anerkennungsurkunde und die silberne Anstecknadel der SPD. Markus Mannsbarth würdigte die Jahrzehnte lange Mitgliedschaft Willi Böttes in der SPD. „Er hat damit einen Beitrag zur Demokratie und zur sozialen Gerechtigkeit in der Gesellschaft geleistet und dafür spricht ihm die SPD Dank und Anerkennung aus“, so der Ortsvereinsvorsitzende.

 

Auch zukünftig will sich die SPD Hümme, neben der Vertretung Hümmer Belange im Hofgeismarer Stadtparlament, im Ortsbeirat zu Wort melden und Anträge zur weiteren Entwicklung Hümmes einbringen, so Markus Mannsbarth abschließend.
Am Rande der Jahreshauptversammlung gab es auch dieses Mal einen Imbiss und gekühlte Getränke und natürlich auch reichlich Gelegenheit zum politischen Austausch.

 


 

Frühjahrsversammlung der Vereinsgemeinschaft Hümme

 

Der Einladung zur Frühjahrsversammlung der Vereinsgemeinschaft Hümme in der Gaststätte "Zum Stern-Willi Busch" waren 10 Vereine gefolgt.  Vier Vereine entschuldigten sich.

 

Der 1. Vorsitzende, Ingo Pies, begrüßte die  Erschienenen und dankte für ihr Erscheinen. Die vorgelegte Tagesordnung  und das den Vereinen rechtzeitig zugegangene Protokoll des Schriftwartes Peter Dernbach wurde einstimmig angenommen. Die Rechenschaftsberichte des 1.Vorsitzenden Ingo Pies, des Kassenwartes Norbert Knecht und des Gerätewartes Thomas Wieners wurden wohlwollend zur Kenntnis genommen. Wie bereits bekannt, so Ingo Pies, findet im Jahre 2014 leider kein Heimatfest statt; wobei er immer noch hoffe, dass sich für 2015 noch ein Verein zur Ausrichtung meldet. Im Jahre 2016 ist geplant, das die VGM Hümme zum 50-jährigen Bestehen ein Fest ausrichtet.

Im Vorfeld war bekannt, dass sich Peter Dernbach (1.Schriftwart) + Norbert Knecht (1. Kassenwart) + Horst Wiederhold (2. Grätewart) + Jürgen Wiegand (2. Schriftwart) nicht mehr zur Wahl stellten.

 

Die Neuwahlen ergaben folgendes Ergebnis:

1. Vorsitzender:               Ingo Pies;

2. Vorsitzender:               Peter Nissen;

1. Kassenwart:                 Ulf Lucas;

2. Kassenwart:                 Gerhard Niemeier;

1. Schriftwart:                  Bernd Müller;

2. Schriftwart:                  Helmut Gerland;

1. Gerätewart:                  Thomas Wieners;

2. Gerätewart:                  Christian Wagner;

Maibaumausschuss:     

Thomas Wieners/Andreas Pfannkuch/Klaus Wallbrecht/Dirk Drabczynski.

 

Die Maibaumaufstellung erfolgt, wie gewohnt, am 01.05. an bekannter Stelle. Toralf Dernbach teilte noch mit, dass die Freiw. Feuerwehr Hümme ein neues Einsatzfahrzeug erhalten hat, welches am 29.03.2014 um 15.00 Uhr von der Stadt Hofgeismar offiziell übergeben wird. Um rege Beteiligung der Bürger am Feuerwehr-Gerätehaus wird gebeten. Zu den bekannten Terminen und Veranstaltungen der einzelnen Vereine wurden noch einige Ergänzungen mitgeteilt, welche dann in ihrer Gesamtheit in den Schaukästen der ehemaligen Kasseler Bank einzusehen sind.

 

Zum Schluss bedankte sich Ingo Pies bei allen Anwesenden für ihr Erscheinen und die rege Beteiligung und wünschte allen Vereinen in ihrer Vereinsführung ein gutes Gelingen.

 

Peter Dernbach

Leitfaden
Leitfaden Abstoßfreie Düngemittelprodukt
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Aktionsbündnis Salzfreies Märchenland e.V.

 

Volles Haus bei der ersten Mitgliederversammlung in Gieselwerder

 

Nachdem das Aktionsbündnis Salzfreies Märchenland sich zum Verein aufgestellt hat, um gegen die vom Kasseler Düngemittelproduzenten K+S geplante Oberweserpipeline auch rechtlich vorgehen zu können, fand jetzt in Gieselwerder die erste Mitgliederversammlung statt. In Vertretung des verhinderten Vorsitzenden Markus Mannsbarth moderierte Prof. Dr. Wolfgang Wiest, 2. Vorsitzender des Vereins, die mit 100 Personen gut besuchte Veranstaltung. Der Verein werde weiterhin öffentliche Aktionen ausrichten, aber auch inhaltlich am Ball bleiben, so dass notfalls gerichtliche Schritte gegangen werden können, sollte das Regierungspräsidium den Anträgen von K+S zum Bau einer Oberweserpipeline zustimmen, so Wolfgang Wiest. In der lebhaften und konstruktiven Diskussion waren sich alle Mitglieder einig, dass man nicht gegen die Produktion von K+S sei, sondern Nachhaltigkeit und Umweltschutz durch den Einsatz neuster technischer Verfahren fordere. Die Salze, die als Abwasser die Flüsse schädigen, ersetzen nach der Aufbereitung Wertstoffe, die sonst aus Rohsalz gewonnen werden müssen. Die geforderten neuen Verfahren zur abwasserfreien Produktion bedeuteten also nicht nur Gewässerschutz sondern auch zusätzliche Arbeitsplätze und durch die bessere Ausnutzung der Rohsalze eine Verlängerung des Kalibergbaus insgesamt. Bei aller Entschiedenheit gegen die Oberweserpipeline und für den Gewässerschutz mit allen gebotenen Mitteln, soll auch deutlich werden, dass genau dies für den langfristigen Erhalt der Arbeitsplätze durch moderne Produktionsverfahren wichtig ist.

 

Für die juristische Vertretung des Aktionsbündnisses konnte der Vorstand Prof. Dr. Breuer, einen ausgewiesenen Fachmann auf diesem Gebiet, gewinnen. Ein erster Abstimmungstermin im Kreishaus in Kassel ist kurzfristig terminiert. Weiterhin will das Aktionsbündnis  verstärkt mit der Werra-Weser-Anrainerkonferenz zusammen arbeiten, dort Mitglied werden und  auch auf die Naturschutzverbände verstärkt zugehen, so Wolfgang Wiest. Ein Vertreter des BUND sagte an dem Abend bereits Unterstützung zu. Auch die Vernetzung mit den Bürgerinitiativen soll weiter gepflegt werden.

 

In seinem Rückblick ging Wiest darauf ein, dass K+S die Unterlagen zur Einleitung des Raumordnungsverfahrens zur Vorprüfung beim Regierungspräsidium eingereicht hat. Nach der Vollständigkeitsprüfung wird die Eröffnung des Raumordnungsverfahrens seitens des RP erwartet. Bereits an dieser Stelle wird man sehr genau hinsehen, ob dem Grundsatz Vermeidung – Verwertung – Entsorgung  durch die prüffähige Vorlage von Alternativen Genüge getan wird, oder ob der Naturschutz schon hier des Rechtsbeistands bedarf.

 

Auch mit dem Runden Tisch ging Prof. Wiest hart ins Gericht. Nach der letzten Sitzung herrsche Ratlosigkeit, denn im Ergebnis wurden anstatt einer Empfehlung zwei Kostenschätzungen der abwasserfreien Produktion nach einem der K-UTEC-Verfahren kommentarlos nebeneinander gestellt. Bemerkenswert dabei sei, dass erstmals die Machbarkeit dieser neusten technischen Verfahren seitens der K+S nicht mehr grundsätzlich ausgeschlossen, die Kosten jedoch für zu hoch befunden wurden. Letzterem widerspricht die Kalkulation der aus dem Kali-Forschungsinstitut hervorgegangenen  K-UTEC AG. Demnach ist, neben der Schaffung von 340 Arbeitsplätzen, sogar ein Gewinn zu erwarten. Das Aktionsbündnis will sich mit dafür einsetzen, dass hier unabhängige Gutachten zur Klärung eingeholt werden. Besondere Kritik erntete der Runden Tisch dafür, dass er nun offenbar die Oberweserpipeline als ersten Bauabschnitt für die Nordseepipeline verfolgt, wohl wissend, dass dafür die dauerhafte Minderung der Umweltschutzziele für die Weser erforderlich wäre. Damit wäre die Nordseepipeline vom Tisch. Deren Realisierung sei ohnehin sehr zweifelhaft: die K+S nannte diese bisher immer „Ökonomisch und ökologisch unsinnig“. Auch in dem Vertragsverletzungsverfahren, das die EU gegen Deutschland eingeleitet hat, wird die Nordseepipeline als nicht plausible Lösung gewertet.

 

Der Verein Aktionsbündnis Salzfreies Märchenland wirbt jetzt darum, dass möglichst viele Bürgerinnen und Bürger, Vereine, Initiativen  und Kommunen Mitglied werden, damit das Vorgehen gegen die Oberweserpipeline eine breite Protestbewegung in der Region wird. Die ersten 1000 Anmeldeformulare wurden unter den Teilnehmern verteilt. Mit einem Mindestbeitrag von € 1,- pro Monat ist die Mitgliedschaft möglich.

 

Als nächsten Schritt plant der Verein im April eine öffentliche Auftaktveranstaltung in Hofgeismar und lädt schon jetzt alle Bürgerinnen und Bürger herzlich dazu ein.

 

 

Pressebericht der Mitgliederversammlung Salzfreies Märchenland

Artikel vom 20.02.2014
Quelle: HNA Hofgeismar
HNA_Ausschnitt_20.02.14.pdf
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Aktionsbündnis Salzfreies Märchenland e.V.

Erste Mitgliederversammlung in Gieselwerder zur Festlegung der Beitragsordnung und Planung der weiteren Aktionen

Das Aktionsbündnis Salzfreies Märchenland engagiert sich seit geraumer Zeit gegen die Absichten des Kasseler Düngemittelherstellers Kali und Salz eine Pipeline durch den Landkreis Kassel zu bauen, um bei Gieselwerder Salzabwässer aus der Kaliproduktion in Osthessen in die Weser zu entsorgen. Besonders erzürnt die Mitglieder des Aktionsbündnisses auch der drohende Bau eines Salzabwasserspeicherbeckens in der Größe des Twistesees im nördlichen Teil des Landkreises. Der Antrag zur Einleitung des Raumordnungsverfahrens ist nach Aussage von Kali und Salz bereits beim Regierungspräsidium Kassel eingereicht, so dass auch das Aktionsbündnis jetzt weitergehende Schritte plant. Dabei sollen auch alle Klagemöglichkeiten gegen das Vorhaben ausgeschöpft werden.

Nach der kürzlich vollzogenen Vereinsgründung wird jetzt zur ersten offiziellen Mitgliederversammlung des Vereins „Aktionsbündnis Salzfreies Märchenland“ am Dienstag, 18. Februar um 20.00 Uhr im Haus des Gastes in Gieselwerder eingeladen. Die Beitragsordnung soll beraten und beschlossen werden und der Aufnahmeantrag wird vorgestellt. Neben einem Sachstandsbericht zu den laufenden Aktionen soll die nächste große Veranstaltung zu dem Thema am 29. April in der Stadthalle Hofgeismar vorbereitet werden. Der Vereinsvorstand lädt alle betroffenen und interessierten Bürgerinnen und Bürger aus Nordhessen und Südniedersachsen herzlich ein, um sich zu informieren und auch Mitglied zu werden, so Vereinsvorsitzender Markus Mannsbarth.

 

Vereinssatzung vom 28.01.2014
beschlossen in Hofgeismar
Satzung_Verein_28_01_2014.pdf
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Werden Sie Mitglied - Antrag zum Ausfüllen am Bildschirm!
Aufnahmeantrag Aktionsbündnis.doc
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Beitrittserklärung
Werden Sie Mitglied - Unterstützen Sie den Verein!
Aufnahmeantrag Aktionsbündnis.pdf
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Beitragsordnung Aktionsbündnis
Beitragsordnung Aktionsbündnis.doc
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Vereinsgründung

Vereinsgründung (Foto: T. Busse)
Vereinsgründung (Foto: T. Busse)

 

Aktionsbündnis Salzfreies Märchenland wird Verein

 

 

 

21 Ortsbeiräte aus dem Altkreis Hofgeismar hatten sich zum Aktionsbündnis Salzfreies Märchenland zusammengeschlossen, um sich gemeinsam für den Erhalt unserer Kulturlandschaft und für die Verbesserung der Qualität unserer Flüsse einzusetzen. Dies war vor dem Hintergrund der Pläne des Kasseler Unternehmens K+S Kali GmbH angezeigt, wonach eine Salzabwasserpipeline von den osthessischen Abbaugebieten bis zur Oberweser gebaut und zusätzlich ein Industrieabwasserbecken in der Größe des Twistesees in die Landschaft nahe Hofgeismar gesetzt werden soll. Nachdem dies von der neuen Landesregierung in Wiesbaden im Koalitionsvertrag als mögliche Entsorgung eingestuft wurde, drohen der Nordspitze des Landkreises Kassel nun tatsächlich und real die Durchschneidung der Landschaft durch die Oberweserpipeline und der Bau eines 80 Hektar großen Salzabwasserspeicherbeckens. Mit der Einreichung der Planunterlagen beim Regierungspräsidium Kassel steht jetzt die Eröffnung des Raumordnungsverfahrens für das Vorhaben bevor.

 

 

 

Das Aktionsbündnis Salzfreies Märchenland hatte in der Vergangenheit mit zahlreichen Protestaktionen gegen diesen Wahnsinn protestiert und dem Regierungspräsidenten Dr. Walter Lübcke 15.000 Unterschriften dagegen übergeben. Da die Planung damit alleine aber nicht zu stoppen ist, will das Aktionsbündnis jetzt zusätzlich zu Protestaktionen auch förmlich gegen die Genehmigung der Oberweserpipeline vorgehen. Mit der Gründung eines eingetragenen gemeinnützigen Vereins hat sich das Bündnis nun mit der erforderlichen Rechtsform aufgestellt. Zur Gründungsversammlung kamen Vertreterinnen und Vertreter der Ortsbeiräte und weitere Interessierte am Donnerstag, 28. Januar im großen Saal des Gasthauses um Alten Brauhaus in Hofgeismar zusammen. Aktionsbündnissprecher Markus Manssbarth informierte über den aktuellen Stand der Dinge und führte durch die Versammlung. Die Kernaussage des Vereinszwecks ist der Erhalt der Lebensgrundlagen in der Werra-Weser-Region  entsprechend den Natur- und Umweltschutzgesetzen. Dies wird in der Satzung so formuliert, dass damit die Feststellung der Klageberechtigung durch das Umweltbundesamt erfolgen kann.

 

Konkret heißt es in der Satzung: „Die Mitglieder des Vereins sind gegen die Speicherung und Einleitung von salzhaltigen Industrieabwässern der Kaliindustrie in Oberflächengewässer der Werra-Weser-Region“. Dafür wird es weiter öffentliche Veranstaltungen und Kundgebungen, Vortrags- und Informationsveranstaltungen und entsprechende Öffentlichkeitsarbeit geben. Man will aber auch mit anderen Organisationen mit gleichartiger Zielrichtung zusammenarbeiten, Experten hinzuziehen und auch weitergehende Schritte einleiten. Die Satzung wurde von der Versammlung einstimmig beschlossen und von den Teilnehmern unterzeichnet.

 

 

 

Bürgermeister Jörg-Otto Quentin wurde anschließend zum Wahlleiter bestimmt und führte die Vorstandswahl durch. Zum 1. Vorsitzenden wurde Markus Mannsbarth gewählt, sein Vertreter ist Prof. Dr. Wolfgang Wiest. Sylvia Träger wurde Schriftführerin, Diana Hartgen ist Kassenwartin. Zu Beisitzern wurden Hildegard Gunkel-Becker, Peter Nissen, Franziska Stallknecht, Klaus Friedrichs und Günter Ebel gewählt. Markus Mannsbarth betonte, dass es auch weiter öffentlichkeitswirksame Aktionen gegen die Oberweserpipeline geben wird. Um den Verein in seinem Ziel die Oberweserpipeline und Salzabwasserspeicherbecken zu verhindern zu unterstützen, sind alle Bürgerinnen und Bürger, aber auch Kommunen, Vereine und Institutionen der Region aufgerufen dem Verein „Aktionsbündnis Salzfreies Märchenland“ beizutreten. Eine Beitragsordnung wird kurzfristig erarbeitetet, die Aufnahmeformulare sind bei den Ortsvorstehern zu erhalten. Anschließend beschloss die Versammlung den Beitritt des Vereins in die Werra-Weser-Anrainerkonferenz, um deutlich zu machen, dass ein Zusammenschluss vieler aktiver und kompetenter Bürgerinnen und Bürger überregional vernetzt antritt, um die Rechte der Werra-Weser-Region gegen den K+S-Konzern durchzusetzen.  

 

Preisverleihung

v.l.n.r.: Landrat Robert Fischbach (Marburg-Biedenkopf), Georg von Meibom, Vorstandsmitglied der E.ON Mitte AG, Markus Mannsbarth, Vereinsvorsitzender, Landrat Dr.Werner Henning (Eichsfeld), Dirk Altmann, Schriftführer, Landrat Michael Wickmann (Northeim)
v.l.n.r.: Landrat Robert Fischbach (Marburg-Biedenkopf), Georg von Meibom, Vorstandsmitglied der E.ON Mitte AG, Markus Mannsbarth, Vereinsvorsitzender, Landrat Dr.Werner Henning (Eichsfeld), Dirk Altmann, Schriftführer, Landrat Michael Wickmann (Northeim)

Stiftung zeichnet zwölf Preisträger aus

55.000 Euro für gemeinnützige Projekte - 5.000 Euro für das Bahnhofsprojekt in Hümme 

 

HÜMME/KASSEL. Mit insgesamt 55.000 Euro fördert die E.ON Mitte Stiftung in diesem Jahr zwölf regionale soziale Projekte in den Landkreisen Kassel, Göttingen, Northeim, Werra-Meißner, Schwalm-Eder, Marburg-Biedenkopf und Hersfeld-Rotenburg. Dies erklärten Georg von Meibom, Vorstandsmitglied des regionalen Energieversorgers, und Landrat Robert Fischbach (Landkreis Marburg-Biedenkopf) als Vorsitzender des Stiftungs-Kuratoriums anlässlich der Preisträger-Bekanntgabe der mittlerweile achten Stiftungsausschreibung in Kassel. Auch die Landräte Michael Wickmann (Landkreis Northeim) und Dr. Werner Henning (Landkreis Eichsfeld) nahmen an der Preisverleihung teil.


Neben dem Heimat- und Geschichtsverein Mariendorf e. V. und dem Geschichtsverein Westuffeln e. V. gehörte auch der eingetragene Verein „Generationenhaus Bahnhof Hümme" zu den Preisträgern. Das Projekt erhielt eine Förderung in Höhe von 5.000 Euro.

 

Das Kuratorium schreibt in seiner Begründung Folgendes:

 

Der Generationenhaus Bahnhof Hümme e. V. im Landkreis Kassel errichtet in dem denkmalgeschützten Gebäude des Bahnhofs ein Mehrgenerationenhaus. Geplant sind darin beispielsweise eine Seniorenbegegnungsstätte, Kunst- und Kulturveranstaltungen, eine Kinderbetreuung und Volkshochschulkurse. Um den Bereich der Kinder- und Jugendbetreuung auszubauen, sollen unter anderem Lehrmittel und Spielgeräte beschafft werden.

 

Insgesamt hatten sich in diesem Jahr 207 gemeinnützige Initiativen und Organisationen mit ihren Projekten um die Stiftungspreise beworben. „Die Förderschwerpunkte der Stiftung waren die Bereiche Heimatpflege und Heimatkunde, Kunst und Kultur sowie Wissenschaft und Forschung", erklärte Landrat Robert Fischbach. Vorstandsmitglied Georg von Meibom betonte den sozialen Aspekt der Stiftung: „Unser Ziel als regional verwurzeltes Unternehmen ist es, wichtige gemeinnützige Projekte in der Region zu unterstützen und weiterzuentwickeln. Dies gilt natürlich auch zukünftig, wenn wir unter unserem früheren und traditionsreichen Namen EAM ein zu 100 Prozent kommunales Unternehmen sind."

 

Dem Stiftungskuratorium gehören Vertreter aller kommunalen Anteilseigner des regionalen Energieversorgers an. Auch im Jahr 2014 ist eine Ausschreibung um Fördermittel der Stiftung vorgesehen - dann voraussichtlich unter dem Namen EAM Stiftung. Nähere Einzelheiten zu Förderschwerpunkten und Bewerbungsfristen werden im kommenden Frühjahr bekanntgegeben.

 

Insgesamt hatten sich im vergangenen Jahr knapp 200 Initiativen und Organisationen mit ihren Projekten um die Stiftungspreise beworben. „Ausgeschrieben waren die Themen „Bildung und Erziehung", „soziales Wohlfahrtswesen" sowie „Kunst und Kultur", erklärte Landrat Robert Fischbach. Henrich Wilckens betonte den sozialen Aspekt der E.ON Mitte-Stiftung: „Unser Ziel als regional verwurzeltes Unternehmen ist es, wichtige gemeinnützige Projekte in der Region zu unterstützen und weiterzuentwickeln. Das große Interesse an unserer Stiftung macht deutlich, dass wir mit dieser Idee den richtigen Weg eingeschlagen haben." Dem Stiftungskuratorium gehören Vertreter aller kommunalen Anteilseigner der E.ON Mitte AG an. Auch im Jahr 2011 ist eine Ausschreibung um Fördermittel der E.ON Mitte Stiftung vorgesehen. Nähere Einzelheiten zu Förderschwerpunkten und Bewerbungsfristen werden im Frühjahr bekanntgegeben.

 

Voraussetzung für eine Bewerbung um einen der Stiftungspreise ist, dass es sich bei den Bewerbern um gemeinnützige Initiativen, Vereine und Organisationen handelt, deren Sitz sich im E.ON Mitte-Netzgebiet befindet. Die Einrichtungen müssen sich in den jeweils ausgeschriebenen Bereichen engagieren und ihrerseits durch die zuständige Finanzverwaltung als gemeinnützig anerkannt sein. Die Vergabe der Preise wird durch die Mitglieder des Kuratoriums festgelegt. Stiftungsvorstand ist der Vorstand der E.ON Mitte AG.

Unterzeichnung des Überlassungsvertrages mit der Stadt Hofgeismar (Foto: dtoday.de)
Unterzeichnung des Überlassungsvertrages mit der Stadt Hofgeismar (Foto: dtoday.de)

Hofgeismar (MR) – Ein weiterer wichtiger Schritt im Projekt Mehrgenerationenhaus Bahnhof Hümme wurde im Hofgeismarer Rathaus vollzogen. Bürgermeister Heinrich Sattler und Vereinsvorstand Markus Mannsbarth haben den Überlassungsvertrag für das Bahnhofsgebäude in Hümme unterzeichnet. Die Nutzungsvereinbarung regelt im Detail die Rechte und Pflichten beider Parteien.

Ortsbeirat und Blättchenteam Hümme richteten Senioren-Weihnachtsfeier in Hümme aus

HÜMME. Auch in diesem Jahr hatten der Ortsbeirat Hümme und das Hümmer Blättchenteam alle Mitbürgerinnen und Mitbürger des Ortes ab dem 70. Lebensjahr und ihre Partner zur Senioren-Weihnachtsfeier eingeladen. Am Samstag des dritten Adventwochenendes fand die Veranstaltung im Saal des Gasthauses Busch statt und war mit 60 Personen gut besucht. Ortsvorsteher Peter Nissen begrüßte die Anwesenden auch im Namen des Hümmer Blättchenteams zu der traditionellen Feier und freuten sich, dass die Gäste wieder so zahlreich erschienen waren.

 

Möglich sei die Feier durch großzügige Spenden von Stadtrat Dr. Michael Huke, dem Generationenverein Bahnhof Hümme und dem TSV Hümme, die sich an der Finanzierung genauso wie das Hümmer Blättchenteam beteiligten, das Jahr für Jahr einem Überschuss zugunsten dieser Feier erwirtschaftet, so Peter Nissen in seiner Ansprache. Er ging darauf ein, dass das Blättchen komplett in Eigenleistung produziert wird und eine informative Dorfzeitung darstellt, die es anderswo nicht gibt und zu der die Hümmer viele beneiden. Im Frühjahr konnte das 50 jährige Bestehen des Hümmer Nachrichtenblättchens gefeiert werden. Der Ortsvorsteher bedankte sich bei allen Spendern, die den sonst üblichen Beitrag der Stadt Hofgeismar ausgleichen haben.

 

Nach Grußworten der Vorsitzenden der Vereinsgemeinschaft Hümme, Ingo Pies, und des Generationenvereins, Markus Mannsbarth, und einem Beitrag von Pfarrerin Astrid Schäfer gab es Kaffee und Kuchen, der von den Ortsbeiratsmitgliedern selbst gebacken worden war. Alleinunterhalter Udo Bunzenthal spendierte stimmungsvolle und feierliche Hintergrundmusik und stimmte verschiedene Weihnachtslieder an, so dass alle mitsingen konnten. Elli Heine trug eine Geschichte zum Thema Weihnachten in vergangenen Zeiten vor und zum Schluss trat die Hümmer Mittelalterband Unvermeydbar auf und erhielten viel Applaus. Insgesamt war es wieder eine stimmungsvolle Weihnachtsfeier zu Ehren der Hümmer Senioren.

Künstler Dr. Berthold Grzywatz zu Gast in Hümme

Peter Nissen und Dr. Berthold Grzywatz
Peter Nissen und Dr. Berthold Grzywatz

 

HÜMME. Im Sommer hatte die Initiative Hümme „Unser Dorf“ im Rahmen des Kulturprogramms „Kulturzeit in Hümme 2013“ zusammen mit dem Kultursommer Nordhessen die Ausstellung KUNSTDINGER auf die Beine gestellt. Zum 5. Mal gab es zehn Tage voller Kunst und Kultur in Hümme. Neben der Kunstausstellung waren Weltmusik, Kindertheater und ein Kinderatelier im Programm. Gezeigt wurde die Ausstellung „Verbindungen - Verwerfungen - Brüche“ mit Malerei, Drucke, Collagen, Fotografie, Skulpturen und Objekte. Elf renommierte Künstlerinnen und Künstlern aus Nordhessen und darüber hinaus zeigten ihre Umsetzung des Themas. Unter ihnen war Dr. Berthold Grzywatz aus Ahnatal. Er stellte große Skulpturen aus Holz, Metall und Granit aus. Eine dieser Skulpturen wurde von Gabriele Heide-Martin erworben und blieb somit in Hümme. Kurz vor Weihnachten hatte sich der Künstler zu einem Besuch bei der Kunstliebhaberin angesagt und wurde von Ortsvorsteher Peter Nissen begrüßt. Es wurde eine interessante Zusammenkunft, denn der Künstler zeigte sich sehr interessiert an den Hümmer Kunst- und Kulturaktivitäten auch im Verbund mit den weiteren Initiativen in der Region. Man will im Gespräch bleiben und vielleicht auch einmal außerhalb der KUNSTDINGER-Schau eine Ausstellung mit Werken von Dr. Berthold Grzywatz in Hümme auf die Beine stellen.  

 

Generationenverein - Erster Mieter im Bahnhof Hümme


Ein weiterer Meilenstein
bei der Sanierung des Bahnhofs Hümme
zu einem Generationenhaus

Markus Mannsbarth übergab die Schlüssel an Wolfgang Sprenger von der RTG; im Hintergrund Beisitzerin Erika Lauterbach Nissen und Schriftführer Dirk Altmann (Foto: P. Nissen)
Markus Mannsbarth übergab die Schlüssel an Wolfgang Sprenger von der RTG; im Hintergrund Beisitzerin Erika Lauterbach Nissen und Schriftführer Dirk Altmann (Foto: P. Nissen)

 

HÜMME. Ein großer Tag für die Mitglieder und Freunde des Generationenvereins Bahnhof Hümme. Dem ersten Mieter im Bahnhofsgebäude konnten die Schlüssel übergeben werden. Die RegioTram Betriebsgesellschaft bezieht einen Raum im Obergeschoss als Meldezentrale und bringt somit ein Stück Bahn zurück ins Gebäude. Zum Fahrplanwechsel am 15. Dezember wird Hümme Endhaltestelle der RegioTram Strecke RT3 und erhält den Halbstundentakt. Somit starten und enden alle RegioTrams auf dieser Stecke in Hümme, erläuterte Wolfgang Sprenger von der Betriebsgesellschaft RegioTram.

Markus Mannsbarth als Vorsitzender des Vereins Generationenhaus Bahnhof Hümme war sichtlich erfreut, dass damit ein weiterer großer Schritt zur Sanierung und Aktivierung des historischen Bahnhofs Hümme geschafft ist. Damit zahlt sich die harte Arbeit der vielen fleißigen Helfer in den vergangenen Wochen aus. Ein großer Dank gilt allen Beteiligten, sagte Markus Mannsbarth und wünschte den ehrenamtlichen Helfern auch weiterhin viel Kraft für die weitere Bauphase.

Als nächstes sollen die Vereinsräume im Obergeschoss in Eigenleistung hergerichtet werden. Im Frühjahr geht es dann mit der Sanierung der Außenhülle los. Das Gebäude erhält eine neue Dacheindeckung und neue Fenster und die Fassade wird saniert. Der weitere Innenausbau folgt dann im Laufe des nächsten Jahres.

Link (bitte hier klicken): http://zu.hna.de/1212huemme  
 
- Peter Nissen -

Ortsvorsteher und Beisitzer

Quelle: HNA Hofgeismar, 13.12.2013
Quelle: HNA Hofgeismar, 13.12.2013

Arbeitseinsatz im Bahnhof Hümme

Stadtverordnetenvorsteherin Monika Grebing versorgt die freiwilligen Helfer mit heißer Suppe. Der letzte große Arbeitseinsatz im Hümmer Bahnhofsgebäude in diesem Jahr forderte den ehrenamtlichen Helfern wieder einiges ab, denn bei den Sanierungsarbeiten im Obergeschoss gibt es immer noch viel zu tun.


Zwar ist der erste Raum für die RegioTram Gesellschaft und die Toilettenanlage fertig gestellt, aber die fleißigen Hände arbeiten weiter an der Renovierung der weiteren Räume. Das Historische Treppengeländer ist inzwischen auf die erforderliche Normhöhe gebracht worden und muss noch weiter bearbeitet werden. Die historischen Türen und die Holzfußböden werden aufgearbeitet, die Elektroinstallation wird erneuert und die Wände und Decken werden saniert. Zu den Arbeitseinsätzen gibt es zum Mittag immer einen Imbiss für die Helfer. Diesmal kam die Stadtverordnetenvorsteherin des Hofgeismarer Parlamentes, Monika Grebing, vorbei und brachte eine heiße Suppe mit. Da die Außentemperaturen inzwischen schon stark nachgelassen haben, war man in Hümme sehr froh über die warme Mahlzeit.

Monika Grebing verteilt Suppe an die Arbeitskräfte (Foto: P. Nissen)
Monika Grebing verteilt Suppe an die Arbeitskräfte (Foto: P. Nissen)

Herbstversammlung der Vereinsgemeinschaft Hümme


Der Einladung zur Herbstversammlung der Vereinsgemeinschaft Hümme, welche dieses Jahr im Feuerwehrgerätehaus der Freiwilligen Feuerwehr Hümme stattfand, waren 12 Vereine gefolgt.

Der 1. Vorsitzende, Ingo Pies, begrüßte die Erschienenen und dankte für ihr Erscheinen. Er bedankte sich bei der Freiwilligen Feuerwehr für die Gestellung des Versammlungsraumes. Die vorgelegte Tagesordnung und das den Vereinen rechtzeitig zugegangenen Protokoll des Schriftwartes Peter Dernbach wurden einstimmig angenommen. Die Rechenschaftsberichte des 1. Vorsitzenden Ingo Pies, und des Gerätewartes Thomas Wieners wurden wohlwollend zur Kenntnis genommen. Kritisch ging der 1. Vorsitzende der Freiwilligen Feuerwehr Hümme, Toralf Dernbach, auf das Heimatfest 2013 bezüglich der Teilnahme der Hümmer Bevölkerung ein. Er meinte, wenn die Feuerwehrleute der eingeladenen Vereine nicht so zahlreich anwesend waren, so wäre das Festzelt zu einem Drittel leer gewesen. Er meinte, es wäre eine Überlegung wert, die Ausrichtung eines Hümmer Heimatfestes im bisherigen Stil zu überdenken. Ggf. sollte in den Hümmer Medien einmal auf die Bedeutung eines Hümmer Heimatfestes hingewiesen werden. Wie bereits bekannt, so Ingo Pies, findet im Jahre 2014 leider kein Heimatfest statt; wobei er hoffe, dass sich für 2015 noch ein Verein zur Ausrichtung meldet. Im Jahre 2016 ist geplant, dass die VGM Hümme zum 50jährigen Bestehen ein Fest ausrichtet. Zu den bekannten Terminen und Veranstaltungen der einzelnen Vereine wurde noch einige Ergänzungen mitgeteilt, welche dann in ihrer Gesamtheit im Aushang der ehemaligen Kasseler Bank einzusehen sind. Zum Schluss bedankte sich Ingo Pies bei allen Anwesenden für ihr Erscheinen und die rege Beteiligung und wünschte allen Vereinen in ihrer Vereinsführung ein gutes Gelingen.

Peter Dernbach

(1. Schriftwart)

Initiative Hümme „Unser Dorf“

 

Unterhaltsamer Lichtbildervortrag „Reisebericht Norwegen“

 

Die langjährige Diareihe der Initiative Hümme „Unser Dorf“ wurde auch in diesem Jahr fortgesetzt. Der Vortrag fand wie immer im Saal des Gasthauses Busch in Hümme statt.

Ernst König zeigte seinen Reisebericht (Foto: P. Nissen)
Ernst König zeigte seinen Reisebericht (Foto: P. Nissen)

HÜMME. Peter Nissen konnte als Sprecher der Initiative die Gäste im gut besuchten Saal des Gasthauses begrüßen und wünschte allen Anwesenden gute Unterhaltung. Ernst König hatte in gewohnter Art und Weise einen umfangreichen Lichtbildervortrag mit einigen hundert Aufnahmen zusammengestellt, um seine Reiseeindrücke zu schildern. Es gab dieses Mal einen spannenden Reisebericht über seine letzte Norwegenreise. Die Reise ging entlang der norwegischen Westküste von Bergen nach Kirkenes und zurück. Eindrücke aus der alten Hansestadt Bergen und von der Jugendstilarchitektur von Alesund beeindruckten ebenso wie das Weltkulturerbe Geirangerfjord oder die Mitternachtssonne am Nordkap. Der Besuch von Hammerfest als nördlichste Stadt der Welt oder eine Lofoten Rundfahrt rundeten das Bild ab, so dass es ein unterhaltsamer Nachmittag wurde. Ernst König zeigte die Schönheit Norwegens und ging nicht nur auf die Landschaft und die typische Bausubstanz ein, sondern zeigte auch besonders reizvolle Aufnahmen von der Pflanzenwelt der Region. Der Lichtbildervortrag fand wieder großen Anklang bei den Gästen. Dazu gab es natürlich auch wieder Kaffee und selbstgebackenen Kuchen. Die Initiative Hümme ”Unser Dorf” beendete damit das diesjährige Kulturprogramm „Kulturzeit in Hümme 2013“.

 

 



Pressemitteilung

 

Initiative Hümme „Unser Dorf“ 

 

Letzte Pflanzaktion am Hümmer Seniorenhain 

 

 

Bei strahlendem Herbstwetter beendete die Initiative Hümme „Unser Dorf“ mit der Pflanzung des 138. Baumes die Aktion „Seniorenhain“ in Hümme. 

 

Sinn der Pflanzaktion, die im Jahr 2000 ins Leben gerufen  wurde, war es, für alle über 70jährigen Menschen in Hümme, die das wollten, einen Baum zu pflanzen.

 

Damit sollte die Lebensleistung der Personen gewürdigt werden und gleichzeitig eine Verbindung des Dorfes entlang des Beberbecker Weges bis zum Waldrand geschaffen werden. 

 

 

Im Bild Manfred Lucas, der 3 Tage nach seinem 70. Geburtstag, den letzten Baum pflanzte, mit seiner Ehefrau Bärbel.

 

 

Generationenhaus Bahnhof Hümme e. V.

Bahnhofsprojekt erhält Förderpreis 2013 der E.ON Mitte Stiftung

 

 

Die guten Nachrichten reißen momentan einfach nicht ab und die Motivation der Mitglieder des Generationenvereins erreicht einen neuen Höhepunkt. Bis Ende Juni konnten sich gemeinnützige Körperschaften (z. B. Vereine, Verbände, Organisationen) aus dem E.ON Mitte Netzgebiet wieder um Fördermittel der E.ON Mitte Stiftung zu einem der ausgeschriebenen Bereiche „Heimatpflege und Heimatkunde“, „Kunst und Kultur“ oder „Wissenschaft und Forschung“ bewerben. Die dankenswerterweise von Markus Mannsbarth im Mai 2013 auf den Weg gebrachte Bewerbung des Vereins hat das Kuratorium der E.ON überzeugt. Er gehört damit zu den Preisträgern der diesjährigen Stiftungsausschreibung. Das Bahnhofsprojekt erhält eine Förderung in Höhe von 5.000 Euro. Diese Summe soll für die ersten Einrichtungsgegenstände im Generationenhaus Bahnhof Hümme verwendet werden. Die Freude bei den Mitgliedern ist groß. Am 18. Dezember 2013 wird der Vorstand des Vereins in die Unternehmensleitung der E.ON Mitte AG nach Kassel fahren und den Scheck in Empfang nehmen. Hier hat der Generationenverein außerdem die Möglichkeit das vorbildliche und beispielhafte Projekt der regionalen und überregionalen Presse vorzustellen. Es wird anschließend wieder berichtet werden. 

 

Auch arbeitstechnisch geht es im und am Bahnhof in Hümme weiter. Die nächsten Termine für Arbeitseinsätze stehen bereits fest. Ein wichtiger Termin, den man sich unbedingt merken und notieren sollte, ist Samstag, der 26.10.2013 um 09.00 Uhr. Dies ist der offizielle Baubeginn, denn nach den vielen Arbeitseinsätzen des Generationenvereins rückt jetzt erstmals eine Fachfirma an. Es sollen mehrere Schornsteine, die nicht mehr benötigt werden, mithilfe eines Hubsteigers der Firma Winnefeld entfernt werden. Die Schornsteine werden von außen Stein für Stein demontiert und die einzelnen Steine werden dann nach innen auf den Dachboden durchgereicht und müssen von den ehrenamtlichen Helfern nach unten zum Container gebracht werden. Dafür sind viele Helfer notwendig. Außerdem soll weiter an den Türen gearbeitet werden und mit der Elektroinstallation soll begonnen werden. Es wird also jede helfende Hand gebraucht. 

 

Weitere Arbeitseinsätze sind geplant für den 09. und 23.11. sowie den 07.12.2013, jeweils ein Samstag um 09.00 Uhr. Zu diesen Terminen wird ebenfalls herzlich eingeladen, wobei der Verein darauf hinweisen möchte, dass keine handwerklichen Vorkenntnisse erwartet werden. Es geht um leichtere - oftmals unterstützende - Tätigkeiten. Mithelfen kann jeder, um bei der Entstehung des Generationenhauses Bahnhof Hümme mitzuwirken.

 

Insektenhotel auf der Dorfwiese in Hümme



Pressemitteilung


Initiative Hümme "Unser Dorf"

Generationenprojekt: Insektenhotel auf der Dorfwiese in Hümme

Bereits im Spätsommer wurde ein großes, schönes Insektenhotel von der Initiative Hümme „Unser Dorf" auf der Dorfwiese aufgestellt. Das Insektenhotel wurde im Rahmen der Kinderferienspiele unter der Planung und Leitung von Claudia Ruis als Gemeinschaftsprojekt konstruiert und zusammengebaut. Mit tatkräftiger Unterstützung von Helmut Lucas und Josef Peer haben die Kinder dabei gelernt, wie man Löcher in Holz gebohrt, Schilfrohre schneidet und den Lehm in die Gefache einarbeitet. Entstanden ist dabei ein wahres „Luxus-Insektenhotel", das nun von nützlichen Insekten wie Wildbienen, Schwebfliegen und Käfern als Brutstätte und zur Überwinterung genutzt wird. Besonders bemerkenswert ist noch, dass bei dem besonderen Projekt die Jüngsten 6 Jahre und der Älteste 78 Jahre alt waren, und allen hat das gemeinsame Arbeiten riesigen Spaß gemacht.

Der Theaterspieler Günther Staniewski, der die entspannte Atmosphäre beim intensiven Werkeln von Jung und Alt auf der Dorfwiese bei schönstem Wetter beobachtete, bemerkte, dies erinnere ihn an ein afrikanisches Sprichwort:

„Es braucht ein ganzes Dorf, um ein Kind zu erziehen."

Und er meinte, er habe den Eindruck, in Hümme würde das so gelebt…

Initiative Hümme "Unser Dorf"

 

Projektleiterin Kinderferienspiele

Erika Lauterbach-Nissen

„Daumesdick“

 

am Freitag, 13. September um 16.00 Uhr

 

in der Dorf- und Kulturscheune

 

 

 

Die Initiative Hümme „Unser Dorf“ lädt auch in diesem Jahr zum Märchentheater am Märchenlandweg in die Hümmer Dorf- und Kulturscheune ein.  Am Freitag, 13. September um 16.00 Uhr spielt das Spielraum-Theater Kassel das Stück „Daumesdick“. Ein Stück für alle ab 3 Jahren nach dem berühmten Märchen der Brüder Grimm.

 

 

 

Der kleinste  Grimmsche Held macht sich auf in die große Welt, um mit List und einer gehörigen Portion Glück alle zu bezwingen. Erzählt wird das Märchen vom Bauersmann Anton und einer leicht verwirrten Kuh. Seitdem der Daumesdick im Magen dieser Kuh, der Berta landete, macht sie nur noch „Meeeh, meeh“ und legt auch noch Eier. Da hilft es nur noch als Therapie, die ganze Geschichte von Anfang an zu erzählen. Das macht der Bauer Anton, der ein Händchen für Geschichten, allerkleinste Menschen  und verwirrte Kühe hat.

 

Ein armes Bauerspaar wünscht sich ein Kind und bekommt auch schon bald eines, aber es ist nicht größer als ein Daumen. Der Daumesdick entpuppt sich jedoch schon bald als ein äußerst flinkes, behendes und kluges Kind, das es trotz seiner „Größe“ schafft, einen Pferdewagen zu lenken. Und dabei wird er von Roberto Robertini, einem Mann aus dem Zirkus entdeckt, der ihn gern im Zirkus für viel Geld zeigen würde. Der Daumesdick lässt sich auf den Handel ein. Und damit beginnt sein großes Abenteuer…..

 

 

 

Der Eintritt beträgt 5 Euro für Kinder und 6 Euro für Erwachsene.

 

 

 

Kritik der HNA:

 

„Klein, aber oho!

 

Daumesdick heißt das neue Stück des Spielraum-Theaters, dass kleine und große Premierengäste im Dock 4 verzauberte. Es ist eine Geschichte, die so unglaublich ist, dass sie alles auf den Kopf stellt. Das bekommt vor allem die Kuh Berta zu spüren, die seit jenem Vorfall nur noch meckert wie eine Ziege und aus Versehen auch ein Ei legt. Bauer Anton kümmert sich rührend um die verwirrte Kuh und nimmt sie in Therapie. Sein Motto lautet: Am Ende ist alles gut und wenn es noch nicht gut ist, dann ist es noch nicht das Ende. Also erzählt er die Geschichte des Daumesdick einfach noch einmal. Denn reden hilft.

 

Stefan Becker erzählt die Geschichte mit Herz und Fantasie. Er schlüpft in die Rolle des Zirkusdirektors und des Räubers, verwandelt einen Handschuh in einen Wolf und lässt auf der kleinen Bühne eine ganze Welt entstehen, die für auch für kleinen Zuschauer greifbar wird.

 

Spannend und humorvoll verwandelt er das Grimmsche Märchen in eine abwechslungsreiche Geschichte über den eigenen Mut und über das Über-sich-Hinauswachsen, der das junge Publikum problemlos über 50 Minuten folgte.“ 

 

 

 

 

 

„Alfred im Stroh und anderswo“

 

am Donnerstag, 15. August

um 17.00 Uhr

 

im Rahmen der Hümmer Kinderferienspiele

 

in der Dorf- und Kulturscheune Hümme

 

 

 

Die Initiative Hümme „Unser Dorf“ lädt auch in diesem Jahr zum Märchentheater am Märchenlandweg in die Hümmer Dorf- und Kulturscheune ein.  Am Donnerstag, 15. August  um 17.00 Uhr spielt das Theater Laku Paka im Rahmen der Hümmer Kinderferienspiele das Stück „Alfred im Stroh und anderswo“. Ein Stück für Kinder ab 5 Jahren und ihre Erwachsenen von und mit Günter Staniewski.

 

Alfred ist schon ein komischer Vogel. Er hat die Kraft und die Größe eines Adlers, trotzdem sitzt er bei den Hühnern im Stall. Alles was er will, ist: ein guter Gackervogel werden. Doch fast alle Hennen sind gegen ihn. Und auch der Hahn würde Alfred lieber heute als morgen vom Hof jagen. Denn Alfred benimmt sich einfach zu „un-hünisch“! Wenn da nicht Rosi wäre, die kleine mutige Henne, die Alfred genau so mag, wie er ist…

 

Eine Geschichte, die mit einem elternlosen Ei beginnt und mit dem majestätischen Flug eines Adlers endet.

 

"Ein Adler in einer Wohngemeinschaft mit ganz normalen "Suppenhühnern" - das kann nicht gut gehen. Schon lange nicht, wenn der Hahn seine Position als Oberhaupt der Legeeinheit behauptet.....

 

Ein intelligentes und liebevolles Figurenstück, mit Sprachwitz und perfektem Spiel, kurz: ein Puppenvergnügen für die ganze Familie" (Neue Westfälische Zeitung).

 

Ein international erfolgreiches Stück; eingeladen z.B. von der Jim Henson Foundation zum New York Puppet Theater Festival, Festivals in Dublin, Hohenems, Fairfield.....


 

Initiative Hümme „Unser Dorf“ 

 

Volles Haus beim Konzert der Trendsingers
in der Dorf- und Kulturscheune Hümme

 

 

Zum Abschluss des Sommerprogramms der „Kulturzeit in Hümme 2013“ gab es noch ein musikalisches Highlight in der Dorf- und Kulturscheune: die Trendsingers traten in Hümme auf. Der überörtlich bekannte Chor besteht aus 35 Sängerinnen und Sänger aus der Umgebung von Trendelburg. Unter der Leitung von Thorsten Seydler trugen sie Lieder aus den Musikrichtungen Pop, Soul, Jazz, Rock und auch Volkslieder vor. Die Vielfältigkeit ihres Repertoires bot den Zuhörern einen musikalischen Hochgenuss durch die bunte Welt der Noten und des Klanges. Vorweg aber trat der Kinderchor der Trendsingers auf und begeisterte das Publikum. Die Jazzer unter den Trendsingers ließen es sich nicht nehmen instrumental tätig zu werden und rundeten mit der Gruppe „Sax 4“ mit ihren Saxophonen die Vielfalt der Trendsingers ab, so dass es ein unterhaltsamer Abend war.

 

Initiative Hümme „Unser Dorf“ 

 

Märchentheater am Märchenlandweg

 

 

 

„Daumesdick“ 

 

Die Initiative Hümme „Unser Dorf“ hatte auch in diesem Jahr zum Märchentheater am Märchenlandweg in die Hümmer Dorf- und Kulturscheune eingeladen. Stefan Becker vom Spielraumtheater Kassel spielte das Stück „Daumesdick“.  

 

In dem Stück ging es um die Geschichte des Daumesdick, dem kleinsten Grimmschen Held, der sich in die große Welt aufmacht, um sein Glück zu suchen und der anschließend zum Bauern Anton zurückkehrt, um ihm von seinen Abenteuern zu berichten.  

 

Stefan Becker verzauberte mit seinem Spiel und einer frischen und liebevollen Inszenierung zahlreiche kleine und große Kinder. Mit viel Musik und den liebevoll gestalteten Figuren ist dem Spielraumtheater wieder ein Stück gelungen, das die kindliche Fantasie beflügelt. Viel Applaus gab es vom faszinierten Publikum.

 

Initiative Hümme „Unser Dorf“

 

Kinderferienspiele in Hümme wieder ein
voller Erfolg


Auch in diesem Jahr gab es in Hümme wieder Kinderferienspiele. Unter dem Motto „Natur erforschen und mit allen Sinnen entdecken“ erlebten die 45 Kinder zwischen 6 und 12 Jahren bei traumhaftem Wetter drei spannende Tage. So hatten sie die Möglichkeit, an einer Trockenmauer und am Esse-Bach Käfer, Pflanzen und Moose unter die Lupe zu nehmen, oder auf der Babywiese zu erkunden, welche verschiedenen Obstbäume dort wachsen. Mit einem Kremser wurde ein Ausflug zum Imker im Dorf unternommen, der ihnen sehr anschaulich erzählte, wie die Bienen leben und den Honig produzieren. Außerdem haben die Kinder unter Anleitung gemeinschaftlich ein sehr großes Insektenhotel gebaut, das inzwischen auf der Dorfwiese aufgestellt wurde. Bei Gartenerkundungen konnten sie etwas über die Vielfalt der Kräuter erfahren, bevor sie anschließend daraus ihren Kräuterquark selbst zubereiteten. Besonders viel Spaß hatten die Kids auch beim durchlaufen des Barfuß- und Wahrnehmungsparcous, bei dem sie Naturmaterialien ertasten konnten sowie beim Einüben eines Naturtanzes. 

Als Ortsvorsteher Peter Nissen die Kinder zum Abschlussabend fragte, ob es ihnen gefallen habe, gab es tosenden Applaus und die Hoffnung, dass es auch im nächsten Jahr wieder Ferienspiele in Hümme gibt. Anschließend wurde ein Lagerfeuer angezündet, an dem sich die Kinder leckeres Stockbrot backen konnten. Die Eltern waren dazu eingeladen, so dass es ein gemütlicher Abend wurde.

Sehr zufrieden waren die Organisatoren um Erika Lauterbach-Nissen von der Initiative Hümme „Unser Dorf“, die die dritten Hümmer Ferienspiele mit den rund 30 Betreuern in Kooperation mit Pro Jugend Hofgeismar organisiert hatten. Die Initiative Hümme „Unser Dorf“ bedankt sich ganz herzlich bei allen Mitwirkenden. 

 

Initiative Hümme „Unser Dorf“

 

Kultursommer Nordhessen und Ausstellung
"KUNSTDINGER"

 

Auch in diesem Jahr hatte die Initiative Hümme „Unser Dorf“ im Rahmen des
Kulturprogramms „Kulturzeit in Hümme 2013“ zusammen mit dem Kultursommer Nordhessen die Ausstellung KUNSTDINGER auf die Beine gestellt. Zum 5. Mal gab es zehn Tage voller Kunst und Kultur in Hümme. Neben der Kunstausstellung waren Weltmusik, Kindertheaterund ein Kinderatelier im Programm.
Außerdem wurden vom atelier-amos im Rahmen eines soziokulturellen
Kunstprojektes Skulpturen von Menschen mit Handicaps gebaut.

Am Freitag, 12. Juli wurde die Ausstellung feierlich mit einem Sektempfang eröffnet. Seitens der Initiative begrüßte Peter Nissen die weit über 200 Gäste und wies auf das Ziel der Initiative hin, Kunst und Kultur in der Dorf- und Kulturscheune zu etablieren. Maren Matthes erläuterte als Intendantin des Kultursommers Nordhessen, das eine so herausragende Kunstausstellung nur
mit Unterstützung örtlicher Akteure möglich ist und bedankte sich bei der
Initiative Hümme „Unser Dorf“. Anschließend wurde dem Publikum das
Ausstellungskonzept von Frau Dr. Adam erläutert. Sie wies darauf hin, dass die diesjährige Ausstellung interdisziplinär angelegt ist und Verbindungen
unterschiedlicher künstlerischer, wissenschaftlicher und sozialer Aspekte zum
gestellten Thema aufzeigt. Der Rundgang zu den Kunstobjekten wurde vom Kurator Sandrino Sandinista Sander gestaltet. Zur Umrahmung der Veranstaltung gab es Musik mit den Papa Belas Dixie Kings.

Gezeigt wurde die Ausstellung „Verbindungen – Verwerfungen - Brüche“ mit Malerei, Drucke, Collagen, Fotografie, Skulpturen und Objekte. Elf renommierte Künstlerinnen und Künstlern aus Nordhessen und darüber hinaus zeigten ihre Umsetzung des Themas.

Am Samstagabend gastierte Célia Mara & Band in der Dorf- und Kulturscheune. In Samba-Rhythmen, folkloristischen Liedern und jazzig-angehauchten Gesängen begab sich Célia Mara auf eine Reise durch die Traditionen Brasiliens.

Das Figurentheater kam gut an (Fotos: P. Nissen)
Das Figurentheater kam gut an (Fotos: P. Nissen)


Am Sonntag folgte dann das Kindertheater „Wickie und die starken Männer“. Das „marotte Figurentheater“ spielte die gefährlichen Abenteuer des rotblonden Wickie vor begeistertem Publikum. Und auch am zweiten Sonntag der Kulturwoche gab es wieder ein Angebot für Kinder. Im KinderKultursommer bot Claudia Ruis eine Einführung in die große Kunst des Malens an. Wie in einem richtigen Malatelier stand jedem Kind ein persönlicher Malplatz in der Hümmer Dorf- und Kulturscheune zur Verfügung. Mit farbintensiven Gouchefarben konnten große Bilder auf Leinwand gestaltet werden.


Die Initiative Hümme „Unser Dorf“ hatte ein täglich geöffnetes Gartencafé  eingerichtet und das idyllische Ambiente der Dorf- und Kulturscheune lud zum ausführlichen Verweilen ein. Bedanken möchte sich die Initiative bei den fleißigen Helfern und Kuchenspendern und freut sich auf die Fortführung der Kulturzeit in Hümme.

 

 

 

Jetzt erst recht!!!

Matthias Schenk und Markus Mannsbarth bei den wichtigen Abstützarbeiten im Bahnhof Hümme (Foto: P. Nissen)
Matthias Schenk und Markus Mannsbarth bei den wichtigen Abstützarbeiten im Bahnhof Hümme (Foto: P. Nissen)

Generationenhaus Bahnhof

Hümme e.V.

 

Abstützarbeiten im Bahnhof Hümme


Bei seinem siebten Arbeitseinsatz im Hümmer Bahnhof hat der Generationenverein nicht nur wie bisher die bauvorbereitenden Arbeiten ausgeführt, sondern musste sich dieses mal mit dem Auswirkungen des defekten Daches auseinander setzten. An drei Stellen im Gebäude regnet es rein, am schlimmsten im Foyer. Hier droht nun die Decke runter zu stürzen, so dass schnelles Handel gefragt war und eine Abstützung eingebaut werden musste.

Verwaltung und Bauhof der Stadt Hofgeismar hatten die Aktivisten des
Generationenvereins mit den notwendigen Materialien für die Abstützung
versorgt.

 

Matthias Schenk und Markus Mannsbarth bauten die Abstützung ein, damit die Decke hält bis der Umbau des historischen Bahnhofsgebäudes offiziell begonnen wird. Hier wartet man nach wie vor auf die Entscheidung des Stadtparlamentes die Finanzierung frei zu geben, damit noch vor dem Winter mit den Dacharbeiten begonnen werden kann.

 

Zum Arbeitseinsatz waren aber auch zahlreiche weitere Helfer gekommen, die weitere Ausbauarbeiten, verschiedene Einbauten zu entfernen, Tapeten abzunehmen, Fliesen auszubauen und Türen zu entlacken durchführten und den nächsten Container füllten. In der Mittagspause gab es Grillwürstchen, gesponsert von der Markthalle Kassel.

 

Ausstellungseröffnung
Ausstellungseröffnung

Initiative Hümme „Unser Dorf“

 

Kultursommer Nordhessen und 5. Ausstellung Kunstdïnger

vom 12. bis 21. Juli 2013

 

Einladung zur Ausstellungseröffnung

am Freitag, 12. Juli um 19.00 Uhr

 

Auch in diesem Jahr veranstaltet die Initiative Hümme „Unser Dorf“ gemeinsam mit dem Kultursommer Nordhessen die Kunstausstellung „Kunstdïnger“, zu der Kunstinteressierte aus nah und fern herzlich eingeladen sind. Es erwartet die Besucher diesmal zehn Tage voller Kunst und Kultur in der Hümmer Dorf- und Kulturscheune und auf der angrenzenden Dorfwiese.

Die Kunstausstellung „Kunstdïnger“ ist dieses Mal bereichsübergreifend angelegt. Sie möchte eine Verbindung unterschiedlicher künstlerischer, wissenschaftlicher und sozialer Aspekte zum Thema „Verbindungen – Verwerfungen – Brüche“ zeigen. Gezeigt werden Skulpturen, Objekte, Drucke, Malerei, Fotografien und Stoffcollagen.

Ergänzt wird die Ausstellung wieder durch Musik, Musiktheater, ein Kinderatelier und ein Kindertheater. Das Gartencafé mit hausgebackenem Kuchen und das idyllische Ambiente der Dorf- und Kulturscheune laden zum ausführlichen Verweilen ein.

Die Initiative Hümme „Unser Dorf“ lädt herzlich zur feierlichen Eröffnung der 5. Kunstdïnger-Ausstellung am Freitag, 12. Juli um 19.00 Uhr ein. Nach einem Sektempfang gibt es einen interessanten Rundgang mit den Künstlern. Auch musikalisch wird die Veranstaltung wieder mit Livemusik, diesmal mit den Papa Belas Dixie Kings, in der Scheune und auf der Dorfwiese umrahmt. Die Initiative Hümme „Unser Dorf“ würde sich sehr freuen viele Kunstliebhaber zu diesem kulturellen Highlight in unserer Region begrüßen zu können. Der Eintritt ist frei.

Am Samstag folgt eine Veranstaltung zum Grimmjahr 2013 in der Dorf- und Kulturscheune. Célia Mara & Band erzählt in Samba-Rhythmen, folkloristischen Liedern und jazzig-angehauchten Gesängen Märchen und Geschichten aus Brasilien und begibt sich auf eine Zeitreise durch die Tradition ihres Landes. Am Sonntag folgt das Kindertheater mit dem Stück "Wickie und die starken Männer". Während der gesamten Zeit der Kunstausstellung gibt es einen Workshop zum gemeinsamen künstlerischen Gestalten. Am darauffolgenden Sonntag bietet Kunsttherapeutin Claudia Ruis wieder ihr offenes Kinderatelier an und nachmittags gibt es eine Abschlussveranstaltung mit den Künstlern.

 

 

Künstlerrundgang
Künstlerrundgang

Initiative Hümme „Unser Dorf“

 

Gastspiel der Bühne Hofgeismar mit dem Stück „Die 12 Geschworenen“ in der Hümmer Dorf- und Kulturscheune

 

Und weiter ging´s mit dem Kulturprogramm „Kulturzeit in Hümme 2013“. Nach den Veranstaltungen der Initiative Hümme „Unser Dorf“ im Laufe des Sommers war man stolz als weiteren Höhepunkt die Theatergruppe "Die Bühne Hofgeismar“ präsentieren zu können. Sie gastierte mit ihrem neuen Stück „Die 12 Geschworenen“ im Hofgeismarer Stadtteil. Der Theaterabend in der bis auf den letzten Platz ausverkauften Kulturscheune wurde ein voller Erfolg. Das begeisterte Publikum sah ein sehr ernstes und intensives Bühnenstück, das von den gut aufgelegten Amateurschauspielern der Bühne Hofgeismar vorgetragen wurde und für viel Szenenapplaus sorgte.

Am Ende eines Mordprozesses mussten die 12 Geschworenen ihr Urteil fällen und damit über Leben oder Tot eines jungen Menschen entscheiden. Alle Indizien schienen sich lückenlos zusammenzufügen. Es gab keinen Zweifel, der Angeklagte ist schuldig. Nur der Geschworene Nummer acht zögerte, zweifelte, hinterfragte. Er wollte sich nicht zu einem vorschnellen Urteil hinreißen lassen, sehr zum Zorn einiger Jurymitglieder. Aber das Urteil musste einstimmig sein. Noch einmal wurde Punkt für Punkt analysiert. Mehr und mehr Geschworene schlossen sich der Meinung des Geschworenen Nummer acht an, so dass das Urteil zum Schluss „nichtschuldig“ hieß.

Das Publikum verfolgte die Wendungen im Verlaufe der Beratungen sehr konzentriert und einzelne Lacher wirkten zwischendurch regelrecht befreiend. Für das mit großer Spielfreude aufgeführt Stück gab es zum Schluss anhaltenden Applaus der begeisterten Zuschauer.

 

Die 12 Geschworenen
Die 12 Geschworenen
Foto von links: Heike Lohr, 2. Vorsitzende des TSV Hümme, Peter Nissen, Sprecher der Initiative Hümme „Unser Dorf“, Heiko Mertens, Vorsitzender des Fördervereins Wiesenbergschule und Kassenwart Henning Scharf.
Foto von links: Heike Lohr, 2. Vorsitzende des TSV Hümme, Peter Nissen, Sprecher der Initiative Hümme „Unser Dorf“, Heiko Mertens, Vorsitzender des Fördervereins Wiesenbergschule und Kassenwart Henning Scharf.

Der Förderverein Wiesenbergschule Hümme hat eine Außen-Tischtennisplatte auf dem Schulhof installiert

 

Eine weitere Aufwertung des Schulhofes der Hümmer Wiesenbergschule wurde jetzt der Öffentlichkeit vorgestellt. Der Förderverein der Wiesenbergschule hat eine Außentischtennisplatte auf dem Gelände installiert. Die Tischtennisplatte aus wetterfestem Kunststoffbeton ist unter den Bäumen direkt am Weg aufgebaut worden, damit die Kinder nicht über die Wiese laufen müssen. Die Fläche wurde vorher vom Landkreis gepflastert und die Platte dann in Eigenleistung der Vereinsmitglieder aufgebaut. Tischtennis spielen können die Schulkinder während der Pausen und nach der Schule. Angeregt hatte das Vorhaben der 1. Vorsitzende des Fördervereins der Wiesenbergschule, Heiko Mertens, in Abstimmung mit der Schulleiterin und 2. Vorsitzenden Monika Volk. An der Finanzierung beteiligten sich neben dem Förderverein die Tischtennissparte des TSV Hümme, der Generationenverein Hümme, die Initiative Hümme „Unser Dorf“, die Kasseler Sparkasse und die Aktion Kinder für Nordhessen. Die Materialkosten belaufen sich auf 1500 Euro. Heiko Mertens ist sehr zufrieden mit dem Projekt und auch mit dem Förderverein. „Der Vorstand ist voll besetzt und es herrscht eine harmonische Zusammenarbeit“. Die Tischtennissparte der TSV hat zusätzlich Tischtennisschläger gespendet, die in der Schule gelagert werden und bei Bedarf ausgeliehen werden können.

 

 

Salzsee in Hümme?
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Deckblatt
Unterschriftenliste Salzsee
Deckblatt_Unterschriftenliste.doc
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Unterschriftenliste
Salzsee
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Leserbrief Salzsee
von Michael König
Leserbrief_Salzsee_2013_04_27.doc
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LESERBRIEF von Anneliese Landefeld
Jahrgang 1922
Ein Nachruf auf die Hümmer Heide.pdf
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Den Hümmern scheinen die Ideen nicht auszugehen. Anders ist es kaum zu erklären, was der Hofgeismarer Ortsteil mit seinen gerade einmal 1600 Einwohnern so alles auf die Beine stellt.....

Bericht über Hümme
Bericht_HAL_Hümme.pdf
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Hümme, ein malerisches Fachwerkdorf am Fuße des Reinharswalds, lädt zum Rundgang durch den denkmalgeschützten historischen Ortskern ein. Der Eco Pfad Historische Dorferkundung Hümme führt aber auch über das Dorf hinaus zu einem Panoramaweg mit schöner Aussicht auf das Diemeltal und den Ort. Am historischen "Landgraf-Carl-Kanal" entlang verläuft der Weg ein Stück parallel zum Eco Pfad Diemel. Vom Kanal biegt der Eco Pfad Historische Dorferkundung Hümme auf die Trasse der ehemaligen "Carlsbahn" von Grebenstein über Hümme nach Karlshafen ab, die heute als Rad- und Wanderweg genutzt wird.

 

Den insgesamt 8 km langen Rundweg können Sie aufteilen in eine 3,5 km Runde im Tal oder einen 4,5 km langen Weg am Hang. Und nehmen Sie sich im Ort die Zeit für interessante Abstecher und den einen oder anderen lohnenden Umweg.

Flyer Eco-Pfad
Flyer+Eco+Pfad+Huemme.pdf
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Quelle: Die Eco Pfade im Landkreis Kassel