Generationenverein Hümme

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AKTIONSBÜNDNIS

 salzfreies

* MÄRCHENLAND *

A K T U E L L E S  2017:

Fotos: T. Kuhlmann / VHS
Fotos: T. Kuhlmann / VHS
Plakat zur Lesung - bitte hier klicken!!!
Kuhlmann Hümme 2017.pdf
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Armstrong

 

 

Die abenteuerliche Reise

 

einer Maus zum Mond

 

 

 

 

Generationenhaus Bahnhof Hümme

 

 

 

Dienstag, 5. Dezember, 16.30 Uhr

 

 

 

 

Torben Kuhlmann liest aus seinem Kinderbuch und alle Erwachsenen sind begeistert! Dazu gibt es projizierte Bilder, Trailer und ein Live-Gemälde.

 

Amerika in den 1950er Jahren. Eine kleine, wissbegierige Maus beobachtet jede Nacht den Mond durch ein Fernrohr, während ihre Artgenossen einem höchst unwissenschaftlichen Käsekult verfallen sind. Kann der Mond wirklich aus Käse sein? Angespornt durch die Pionierleistungen der Mäuseluftfahrt, beschließt die kleine Maus, der Frage auf den Grund zu gehen. Sie fasst einen großen Entschluss: Sie wird als erste Maus zum Mond fliegen!

 

In seinem zweiten großen Abenteuer einer kleinen Maus zeigt Torben Kuhlmann seine ganze Meisterschaft sowohl als Illustrator stimmungsvoller und eindrücklicher Bilder als auch als raffinierter Erzähler von spannenden Geschichten. Hier überzeugen alle liebevoll erfundenen Details.

 

Torben Kuhlmann hat etliche renommierte Preise bekommen, und steht auf der Spiegel-Bestseller-Liste!

 

Das Generationenhaus und die Volkshochschule Region Kassel freuen sich auf diese spannenden Lesung und zahlreichen Besuch von Groß und Klein. Der Eintritt beträgt 5 Euro.

 

Für Kinder in Begleitung Erwachsener ist der Eintritt frei!

 

 

 

Foto: Generationenverein Hümme
Foto: Generationenverein Hümme

 

 
Konzert der Jazz-Combo

 

 

der Musikschule Hofgeismar

 

 

 

 

"Santa Claus is Coming to Town"

 

 

 

 

 

Generationenhaus Bahnhof Hümme

 

 

 

Freitag, 8.Dezember, 19.30 Uhr

 

 

 

 
Nach den tollen Jazz-Abenden der Vorjahre wird die Jazz-Combo der Hofgeismarer Musikschule  erneut im Generationenhaus Bahnhof Hümme aufspielen. Am Freitag, 08. Dezember um 19.30 Uhr sollen unter dem Motto „SANTA CLAUS IS COMING TO TOWN“ nicht nur die Kenner des Jazz angesprochen werden.

 

Die Jazz-Combo der Musikschule Hofgeismar unter der Leitung von Hans-Jürgen Stier, die sich bei vielen Anlässen in der Region und darüber hinaus einen Namen gemacht hat, präsentiert an diesem Abend Jazz, Blues, Rock und mehr. Dabei kommen die Liebhaber traditioneller Titel wie dem "Basin Street Blues" oder „Night Train“ genauso auf ihre Kosten wie Anhänger des Rock-Jazz mit "Superstitition". Bekannte Film-Titel wie "Pink Panther" oder „Mission Impossibile“ garantieren beste Stimmung. Die Besetzung besteht aus ehemaligen Schülern, Freunden und Lehrkräften der Musikschule.

 

Das Generationenhaus Bahnhof Hümme ist durch seinen gelungenen Ausbau für musikalische Veranstaltungen dieser Art wie geschaffen. Im großen Saal soll eine Mischung aus Konzert- und Club-Atmosphäre entstehen, was durch die Bewirtung mit Getränken unterstützt wird.

 

 

 

Der Eintritt ist frei.

 

Foto: Generationenverein Hümme
Foto: Generationenverein Hümme

 


Geschenkgutscheine für Weihnachten bei der vhs erhältlich!

 

 

 

Köstlich Kochen und Tafeln im historischen Bahnhof Hümme

 

 

 

Im Generationenhaus starten in 2018  erstmalig Kochkurse über die VHS. Vor Ostern bietet Kursleiter Karl-Heinz Alvarez-Prieto ein Festagsmenü zum Nachkochen an. Es beginnt mit einem raffinierten Paprikasüppchen mit Orangensaft.  Als Hauptgericht folgt köstlich  geschmortes Osterlamm mit cremigem Rahmgemüse und Kartoffelplätzchen.  Das Dessert  besteht aus Crêpes mit Haselnuss-Mousse und Schokoladensauce. Anschließend werden die Köstlichkeiten im historischen Ambiente bei Kerzenschein an einem liebevoll gedeckten Tisch genossen. Der erste Kochkurs findet statt am Samstag, den 3. März von 16.00 – 20.00 Uhr. Die Gebühr beträgt 16 € zuzügl. Lebensmittelumlage. Die Kurs-Nr. ist U3916. Anmeldungen sind möglich telefonisch unter 0561 10031681 und im Internet unter www.vhs-region-kassel.de. Geschenkgutscheine können auch in der vhs-Geschäftsstelle Hofgeismar, Magazinstr. 22, erworben werden.

 

Am Samstag, den 05.05.18 findet ein weiterer Kochkurs zum Thema „Spargelvielfalt“ statt.

 

 

Generationenhaus Bahnhof Hümme

 

 

Vortrag und Food-Party der BKK Herkules

 

 

Am Donnerstag, den 18.01.18 findet ab 17.00 Uhr eine Food-Party der BKK Herkules im Generationenhaus Bahnhof Hümme statt. Zuerst gibt es einen 30-minütigen Vortrag über gesunde Ernährung. Anschließend wird gemeinsam ein leckeres 3-Gänge-Menü zubereitet. Geleitet wird der Abend von der Diplom-Erziehungswissenschaftlerin Lisa Bachmann. Die Kosten werden von der BKK Herkules getragen.

 

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt, deshalb wird um Anmeldung gebeten unter Tel.: 05675 / 251 9871.  

 

 

 

 

Kabarett - Jazz - Klassik

 

im Generationenhaus

 

 

 

 

Das ideale Weihnachtsgeschenk: Karten im Vorverkauf

 

 

 

Das Kulturprogramm für das erste Halbjahr 2018 steht: es wird wieder ein bunter Mix aus Kabarett, Musik, Reisebericht und Vernissage zur Kunstausstellung im Generationenhaus geboten. Für die kostenpflichtigen Veranstaltungen können die Tickets bereits jetzt im Ticketshop der Stadt Hofgeismar www.tickets.hofgeismar.de oder in der Tourist-Info am Marktplatz erworben werden.

 

 

 

 

 

So kommt Bernd Gieseking mit seinem satirischen Jahresrückblick „Ab dafür!“ am Samstag, 10.02.2018 um 20 Uhr ins Generationenhaus.

 

Karten im Vorverkauf kosten 15 Euro zzgl. Vorverkaufsgebühr.

 

 

 

 

 

Ein besonderer musikalischer Leckerbissen konnte mit dem Edgar Knecht Trio verpflichtet werden. Edgar Knecht gilt als einer der wichtigsten neuen deutschen Jazzpianisten und spielt sein neues Programm DANCE ON DEEP WATERS am Samstag, 24.02.2018 um 20 Uhr auf einem Konzertflügel.

 

Im Vorverkauf gibt es Karten für    24 Euro zzgl. Vorverkaufs-gebühr.

 

 

 

Das T r i o  T a n g a t a kommt am Freitag, 13.04.2018 um 19 Uhr nach Hümme. Die professionellen Musikerinnen Larissa Degner (Violine), Nellya Masur (Klavier) und Erika Umanez (Violoncello) verfügen über jahrelange Konzert- und Orchestererfahrungen. Es kommen Stücke von Tango über Salonmusik und Klassik bis hin zu anspruchsvollen Arrangements wie Jazz und Populärmusik zur Aufführung.

 

Tickets kosten im Vorverkauf 12 Euro zzgl. Vorverkaufsgebühr.

 

 

 

 

 

Fitness-Mix

 

 

 

vhs-Kurs mit Elke Ries im Generationenhaus

 

„Wir brauchen noch Leute, die, so wie wir, nicht nur auf dem Sofa chillen, sondern zusammen mit Gleichgesinnten was für die Fitness tun wollen“, sagen die Teilnehmer des wöchentlich im Generationenhaus Hümme stattfindenden Fitness-Mix-Kurses. Der Bauch-Beine-Po-Kurs, der jeden Donnerstag um halb sieben im surreal anmutendem Ambiente (vorbeifahrende Züge, Durchsagen) in ferne Welten fernab vom Alltag entführt, beinhaltet viele Elemente. Elke Ries bietet nicht nur Aerobic-Schrittfolgen, die zum Schwitzen (und Abschalten) bringen, sondern auch Dehn- und Lockerungsübungen, Elemente aus Yoga, Kickboxen, Mambotanz, shi gong, Hantelübungen u.v.m. Das macht es spannend und abwechslungsreich. Es gibt zwar einen harten Kern, der immer wieder dabei ist, aber über neue Teilnehmer würde man sich im Kurs sehr freuen.

 

 

 

 

Herbstversammlung der Vereinsgemeinschaft Hümme (2017)

 

 

 

 

Die Versammlung fand am 3. November 2017 im Gasthaus Gaide statt. Vertreter von 10 Vereinen waren anwesend, zwei Vereine hatten sich entschuldigt, von zwei weiteren Vereinen fehlten deren Vertreter.

 

 

 

Nach der Begrüßung der anwesenden Vereinsvertreter und Vorstandsmitglieder durch den 1. Vorsitzenden Ingo Pies eröffnete dieser sodann die Versammlung mit Hinweisen auf die Vereinssatzung zur Stimmberechtigung. Da die Einladung ordnungsgemäß und fristgerecht erfolgt war, war die Versammlung somit beschlussfähig. Die verlesene Tagesordnung und das fristgerecht verteilte Protokoll zur Frühjahrsversammlung wurden einstimmig genehmigt.

 

 

 

In seinem Rechenschaftsbericht hatte Ingo Pies als Schwerpunkt das diesjährige Dorfscheunenfest gewählt, das zudem auch noch Einzeltagesordnungspunkt war. Mit dem Verlauf des Festes waren alle Beteiligten sehr zufrieden, da dieses auch von der Bevölkerung gut angenommen wurde. Viel Lob gab es für das Helferteam.

 

 

 

Das Dorfscheunenfest 2018 wird von der Freiwilligen Feuerwehr vom 31. August bis 2. September 2018 ausgerichtet. Auch der TSV plant zum Anlass seines 115-jährigen Bestehens ein Event im Jahr 2018. Ein Problemkind bei den Veranstaltungen im Dorf war und bleibt vorerst das Maibaumfest. Leider konnte in der Versammlung kein Veranstalter für dieses Fest im kommenden Jahr gefunden werden, so dass weiterhin nach einer Lösung gesucht wird.

 

 

 

Die Schaukästen der Vereine sind am ehemaligen Gebäude der Kasseler Bank angebracht. Der neue Besitzer gestattet vorerst die gewohnte Nutzung. Für die Zukunft ist aber eine neue Lösung notwendig.

 

 

 

Die Frühjahrsversammlung 2018 soll am 9. März 2018 im Gasthaus Gaide ab 20:00 Uhr stattfinden.

 

 

 

Ingo Pies bedankte sich bei allen Erschienenen für deren Beiträge und schloss, nachdem keine weiteren Wortmeldungen vorlagen, die Versammlung.

 

 

 

Bernd Müller

 

Schriftwart

 

 

Generationenverein Hümme

 

 

 

ROCKINGHAM rockte den Bahnhof 

 

 

HÜMME. Eine super Stimmung herrschte kürzlich im Mehrgenerationenhaus im Hofgeismarer Stadtteil Hümme. Die Veranstalter hatten die Live-Band ROCKINGHAM aus Kassel zu einem Klassik-Rock-Konzert eingeladen. Die Gruppe besteht aus vier versierten Musikern, die nach einem einfachen Motto Musik machen: Rock-Oldies am Stück! Sie deckten viele Bereiche der 50er bis 90er Jahre ab und begeisterten bei freiem Eintritt ihr Publikum. Getanzt wurde zu 22 Liedern, u. a. „Keep on running, Take it easy, Viva Las Vegas, Summer of '69, Run to you, All right now, Do you love me, Twist and shout und Satisfaction“. Die Band verwandelte den großen Saal des Veranstaltungshauses bei ihrem Live-Auftritt mit Bühnenbeleuchtung in eine große Showbühne. Ob mehrstimmiger Gesang oder Solostimme, die Musiker verstanden ihr Handwerk in jeder Hinsicht.

 

 

 

Foto: Förderverein Ev. Kirche Hümme e.V.
Foto: Förderverein Ev. Kirche Hümme e.V.

 

Förderverein Ev. Kirche Hümme

 

Tag des offenen Denkmals am 10.9.2017

 

Dank vieler fleißiger Hände des Fördervereins und Vorstandes der Hümmer Kirche konnten auch dieses Jahr wieder eine Vielzahl von interessierten Gästen beim Tag des offenen Denkmals am 10.09.2017 empfangen werden. Schon zum zwölften Mal und damit bisher in jedem Jahr seines Bestehens, nutzte der Förderverein die Chance, das denkmalgeschützte Kirchgebäude Interessierten näher zu bringen!

 

Hatte der Denkmaltag traditionell mit dem Gottesdienst ab 12.00 Uhr begonnen, so wurde anschließend gemeinsam gegessen, getrunken und gefeiert. Im kleinen Feuerwehrzelt, zu dessen Zurverfügungstellung der Förderverein der Feuerwehr ausdrücklich danken möchte, konnte man direkt vor dem Eingang zur Kirche einkehren und Gegrilltes kosten. Angelockt vom Geruch der Bratwurst sowie Kaffee und Kuchen ließ man sich an den Bierzeltgarnituren nieder oder kam an den Stehtischen ins Gespräch. Da der drohende Regen ausblieb, war auch ausreichend Gelegenheit, sich an und unter der alten Linde und um die Kirche draußen aufzuhalten.

 

Einige Besucher nutzten wieder die Möglichkeit den Aufstieg in den Glockenturm der Kirche zu wagen. Dort eröffnete sich dann der Blick unter das Dach des Kirchenschiffs oder auch auf die beiden Glocken (siehe nebenstehende Detailaufnahme) am Ende der Treppen und Stiegen.

 

Wir bedanken uns an dieser Stelle bei allen Helferinnen und Helfern. Mögen wir in der Zukunft noch viele solcher Tage gemeinsam feiern können.

 

Reformationstagskino am 31.10.2017

 

Zum zweiten Mal war der Förderverein Ev. Kirche Hümme e. V. am Reformationstag mit seinem Themenkino im Bahnhof zu Gast.
Es war ein besonderer Kinoabend, weil er den Abschluss des Lutherjahrs der Ev. Kirche markierte!

 

In diesem Jahr fiel die Filmauswahl daher auch auf einen Film mit ausdrücklichem „Gott-Bezug“, nämlich auf das neuste Werk der Macher von „Life of Pi“ und „The Blind Side“: DIE HÜTTE.

 

Es ist die mal surreale, mal phantastische, aber immer packende und ergreifende sowie nachdenklich stimmende Story von „Mack“, dessen jüngste Tochter Melissa verschwunden ist. Ihre letzten Spuren wurden in einer Schutzhütte im Wald gefunden.
Jahre später erhält Mack eine rätselhafte Einladung in diese Hütte. Ihr Absender ist Gott. Ist das vielleicht ein schlechter Scherz? Um es zu ergründen und abschließen zu können, fährt Mack in die abgelegene Waldhütte und trifft auf ungewöhnliche Gesellschaft in Form von Gott, Jesus und dem Heiligen Geist (siehe Szenenbild). Diese Begegnung macht einen nachhaltigen Eindruck auf Mack und lässt ihn seine bisherige Existenz überdenken.

 

Der voll besetzte Vorführsaal des Bahnhofs war so beeindruckt wie einig darin, hier einen wirklich sehenswerten Film gesehen zu haben.
Bei Snacks und Getränken konnte der Abend dann ausklingen.

 

Beide Events waren wie immer Eintritt-frei und so dankt der Förderverein allen Gästen sehr für die Teilnahme, die vielen Spenden und andere Gesten der Unterstützung!

 

 

Generationenhaus Bahnhof Hümme e.V.

 

 

 DenkMalPreis 2017 vergeben

 

Gewinner kommt aus Wilhelmshausen - Sonderpreis geht an Verein Generationenhaus Bahnhof Hümme

 

 

 

HÜMME/WILHELMSHAUSEN. Mit dem DenkMalPreis möchte der Landkreis Kassel den Idealismus und das Engagement der Eigentümer für den Erhalt und die Sanierung historischer Bausubstanz würdigen. Darüber hinaus möchten er mit dem DenkMalPreis darauf aufmerksam machen, welch große Chancen in der Sanierung eines historischen Gebäudes liegen – zum einen für den Nutzer, zum anderen auch im Hinblick auf die Innenentwicklung eines Ortes.

 

Die angemeldeten Objekte reichten von der Dorfkirche aus dem 13. Jahrhundert bis zum Wohnhaus der 1920er Jahre, von der Nutzung als Mehrgenerationenhaus oder als Ferienhaus bis hin zum neuen Zuhause für die junge Familie.

 

Die Preisgelder von 1.200 Euro für den ersten Platz und 500 Euro für den Sonderpreis stiftete freundlicherweise die Firma Löber Baustoffe in Hofgeismar.

 

„Sie sind Mutmacher für andere und leuchtende Beispiele für das was geht“, mit diesen Worten begrüßte Landrat Uwe Schmidt kürzlich die Preisträger des DenkMalPreises 2017 im Dorfgemeinschaftshaus von Wilhelmshausen. Zuvor hatte eine hochkarätige Jury aus Politik, Denkmalpflege, Wissenschaft und Regionalentwicklung aus 17 angemeldeten Häusern sechs Preisträger ausgewählt.

 

Der 1. Preis ging in diesem Jahr nach Wilhelmshausen an Stefanie Marx und Thomas Linke. Die Beiden haben, mit kleinem Budget, ein 40 Jahre lang leerstehendes Fachwerkhaus gekauft und saniert.

 

Der Sonderpreis für herausragendes bürgerschaftliches Engagement ging an den Verein Generationenhaus Bahnhof Hümme, der an diesem Abend von einer größeren Gruppe Aktiver vertreten wurde. Insgesamt rund 4.000 Stunden Eigenleistung haben die Vereinsmitglieder in die Sanierung und Umnutzung des Bahnhofs gesteckt, der heute ein Treffpunkt für Vereine und ein beliebter Ort für viele unterschiedliche Veranstaltungen ist.

 

Den 2. Preis teilten sich Marco Herdina aus Immenhausen, der das alte Postamt sanierte, und Frank Bohland aus Hofgeismar, der dafür sorgte, dass die ebenfalls aus den 20er-Jahren des vergangenen Jahrhunderts stammende Villa seiner Familie wieder im alten Glanz erstrahlt.

 

Der 3. Preis ging zu gleichen Teilen an gleich drei Preisträger: An die Seniorenhilfe Wahlsburg, die die 1906 erbaute ehemalige Schule in Lippoldsberg barrierefrei umgebaut hat. An die Familie Hold, für die Sanierung und den Umbau der aus dem 19. Jahrhundert stammenden Hagenmühle in Grebenstein, die heute einen Hofladen und eine Zahnarztpraxis beherbergt. Sowie an Mario Fischer aus Wettesingen, der ein Wohnhaus aus dem Jahr 1850 saniert hat.

 

„Ich freue mich, dass der DenkMalPreis immer bekannter wird“, so Landrat Uwe Schmidt abschließend. Die große Zahl der eingegangenen Bewerbungen zeige auch, dass es viele Wege gebe ein denkmalgeschütztes Haus im ländlichen Raum für die heutigen Bedürfnisse umzubauen. Glücklicherweise habe der Landkreis zudem Unternehmen, die die nötigen Gewerke anbieten können. „Das Ergebnis“, so Schmidt, „ist auf jeden Fall einzigartig und kein Haus von der Stange.“

 

 

 

Hintergrundinfo:

 

Wer ein denkmalgeschütztes Gebäude sanieren will, findet auf der vom Landkreis Kassel zusammen mit der Kasseler Bank und der Kasseler Sparkasse betriebenen Internetseite www.landstaerken.de weitere Informationen und Ansprechpartner.

 

 


Laudatio für das Generationenhaus Bahnhof Hümme bei der Denkmalpreisverleihung 2017 von Ulrike Trappe

 

Der Bahnhof von Hümme war schon immer da.  Naja – fast immer.

 

Zumindest so lange, wie die Akteure denken können, die wir heute für Ihr herausragendes ehrenamtliches Engagement an diesem Gebäude auszeichnen wollen.

 

Wo ist Hümme? Eingebettet zwischen Reinhardswald und Diemeltal liegt es im Norden des  Landkreises Kassel. Anders als andere Dörfer in ähnlicher Lage wurde Hümme nicht nur landwirtschaftlich geprägt. Der Reise- und Güterverkehr tat sein Übriges. Hümme war Bahndorf. Mitte des 19.Jahrhunderts wurde Hümme zum Knotenpunkt von Carlsbahn und Friedrich-Wilhelms-Nordbahn und bekam 1897 ein repräsentatives Empfangsgebäude. Doch 1966 endete der Reiseverkehr nach Bad Karlshafen, etwas später dann der Güterverkehr. Das  Empfangsgebäude wurde aufgegeben, es stand lange leer und drohte zu verfallen.

 

Und spätestens an dieser Stelle kommen Sie ins Spiel, die ehrenamtlichen Akteure von Hümme.   Sie, die dem Verfall „ihres“ Bahnhofs nicht weiter zuschauen wollten.

 

Um ein im Verfall befindliches Denkmal zu sanieren, braucht es nicht nur Leidensbereitschaft. (Die allerdings auch!)

 

Zu allererst braucht es eine gute Idee. Eine gute, fundierte, vielleicht sogar eine leidenschaftliche Idee für eine Nutzung, die tatsächlich funktionieren könnte. Diese Idee muss zu dem Gebäude passen. Und zu den Menschen, die den Aufwand der Sanierung sowie den des späteren Erhalts tragen.

 

Für diese Idee haben Sie eine Machbarkeitsstudie durchgeführt. Mit Bürgerbeteiligung. Und am Ende davon hatten Sie noch immer Lust, etwas zu unternehmen.

 

Aus der prominenten Ruine im Dorf, „ihrem“ Bahnhof, sollte ein „Mehrgenerationenhaus“ werden. Ein Treffpunkt für alle Altersgruppen mit zahlreichen Angeboten für Betreuung, Beratung und Nachbarschaftshilfe, mit kulturellen Angeboten und Räumen für die Hümmer Vereine und die Ev. Kirchengemeinde.

 

Als Arbeitsgruppe haben Sie sich aufgemacht, dafür Verbündete zu suchen, Kooperationen zu schließen, Förderungen zu beantragen und die Grenzen des Möglichen auszuloten.

 

Schließlich kaufte die Stadt das Gebäude und schloss mit dem mittlerweile gegründeten Verein „Generationenhaus Bahnhof Hümme e.V.“ einen langfristigen Pachtvertrag. Dieser Verein ist nun Betreiber des Mehrgenerationenhauses und trägt alle laufenden Kosten selber.

 

„Ihr“ Bahnhof war in einem schlechten Zustand. An verschiedenen Stellen hatte es reingeregnet, der Turm drohte einzustürzen. Die Sanierung würde teuer werden, soviel war klar. Erklärtes Ziel von Anfang an war, möglichst wenig weitere kommunale Gelder zu benötigen. An dieser Stelle war es sicher von Vorteil, dass einer in ihrem Boot sich in der bunten Landschaft von Förderprogrammen und Regionalentwicklung außerordentlich gut auskennt und bereit war, mit diesem Wissen vielleicht so eine Art „Meisterstück“ zu versuchen.

 

So gab es erhebliche Zuschüsse z.B. von der Verkehrsinfrastruktur, Leader und der Dekmalpflege .

 

Doch wahrscheinlich hätte es diese nicht in der notwendigen Höhe gegeben, wenn Sie nicht alle - mit all ihren verschiedenen Fähigkeiten - unermüdlich mitgeholfen hätten und die unbezahlbare Eigenleistung erbracht hätten. 2,5 Jahre haben Sie mit bis zu 30 Personen  jeden zweiten Samstag mitgearbeitet und insgesamt 4000 Stunden lang ehrenamtlich weggeschafft, aufgebaut, gekocht und verwaltet, damit ihr Traum wahr werden würde. Respekt!

 

(Applaus)

 

Die baulichen Maßnahmen waren darauf ausgerichtet, den Charakter des Gebäudes möglichst zu erhalten. Die Außenhülle wurde in Abstimmung mit der Denkmalpflege saniert und auch im  Innenbereich erkennt man die Liebe zum erhaltenden Detail: 

 

So wurden alte Türen, Fenster und Fußböden z.T aufgearbeitet, historische Treppengeländer auf DIN-Norm gebracht und am ehemaligen Fahrkartenschalter kauft man jetzt die Eintrittskarten zu Kulturveranstaltungen im ehemaligen Wartesaal. Der Schallschutz wirkt da nun in beide Richtungen: Auch inmitten von Zugverkehr sind klassische Konzerte gut hörbar - und selbst sehr laute Popkonzert stören keine schlafenden Nachbarn.

 

Die Technik wurde im gesamten Haus erneuert, ringsum wurden energiesparende Maßnahmen vorgenommen, der Ausbau erfolgte größtenteils behindertengerecht.

 

Hümme ist heute Endhaltestelle der Regiotram. Für die Reisenden wurde deshalb auch ein Warteraum mit Toilettenanlage zur Verfügung gestellt.

 

Um die laufenden Kosten zu finanzieren, freut sich der Verein über seine „festen Mieter“ z.B. die Regio-Tram-Betriebsgesellschaft, die für ihre Fahrer hier einen Sozialraum eingerichtet hat. Der Bahnhof ist zudem Außenstelle der VHS geworden, viele Vereine und Musikgruppen treffen sich mittlerweile regelmäßig hier und zahlen dann einen Unkostenbeitrag. Manchmal gibt es kostenpflichtige Veranstaltungen, manchmal Spenden – doch keine private Feiern.

 

Die Identifizierung mit dem Projekt half in der Vergangenheit Kosten zu sparen – und sie tut es noch immer: Nutzungsgruppen bekommen heute Schlüssel und Hausordnung, die Veranstaltungen laufen selbstständig, der Umgang mit dem Inventar ist erfreulich pfleglich und wer etwas trinken will, tut seinen Obulus in die „Kasse des Vertrauens“. So einfach kann das sein.

 

Also: Ende gut-alles gut? Nein. Denn der Bahnhof Hümme ist ja nicht am Ende. Eben nicht! Er steht am Anfang, hat im Oktober seinen zweiten Geburtstag gefeiert. D.h. er kann jetzt laufen und lernt immer besser zu sprechen.

 

In diesem Jahr wurde der Bahnhof in Förderprogramme aufgenommen, die Einstellungen ermöglichen. Und auch das ist wichtig: Bei aller Bereitschaft der Aktiven – um Möglichkeitsraum kontinuierlich zu betreuen, braucht es dann doch irgendwann eine Kombination aus Ehrenamtlichen und Hauptamtlichen, um der Selbstausbeutung entgegen zu treten.

 

Das Generationenhaus Bahnhof Hümme versucht m.E. Antwort auf verschiedene Fragen zu sein:  Wie können wir als Bürger in schwachen ländlichen Regionen agieren, wo Strukturen abgebaut und öffentliche Gelder weniger werden?  Was können wir mit unserer wertvollen historischen Bausubstanz im Ort anfangen? Und auch: Wie wollen wir eigentlich noch zusammen leben?

 

Auch „auf dem Dorf“ verlieren sich Verbindlichkeiten, gemeinsame Strukturen und Orte. Was früher die Familie, die Kirche, die Straße, die Kneipe oder die Bank vor dem Haus übernommen hat, verändert sich. Die Folge ist nicht selten auch Zerstreuung und Einsamkeit. Vereine beklagen mangelnde Festlegungsbereitschaft, projektbezogenes Engagement dagegen ist eher möglich.

 

Im Bahnhof Hümme gibt es jetzt konkrete Angebote, die diesen Phänomenen entsprechen und den Charakter eines Bahnhofs auf neue Weise verlebendigen: Ein sozialer Treffpunkt mit Hilfsangeboten, in dem mehrere Nutzungen parallel möglich sind. Das Gefühl, jederzeit kommen und gehen zu können. Feste Zeiten für bestimmte Richtungen.  Ein historischer Ort voller Leben. Ein (halb)öffentlicher Raum mit Hausordnung. Alles ganz genau wie in jedem Bahnhof. Nur eben anders. Dank Ihnen!

 

Die Jury hat daher entschieden, dem „Generationenhaus Bahnhof Hümme e.V.“ den diesjährigen Sonderpreis für herausragendes ehrenamtliches Engagement zu verleihen. Wir beglückwünschen Sie zu dieser Auszeichnung!  

 


Generationenhaus Bahnhof Hümme e.V. 

 

Ausstellungseröffnung „Dampfzeit“ im Mehrgenerationenhaus

 

 

 

HÜMME. Seit Ende der 1960er Jahre fotografierten die beiden Schulfreunde Gerd Lübbering und Thomas Pflaum, damals noch längst nicht volljährig, die letzten Dampflokomotiven, die zwischen Hamburg und Wien verkehrten und teilweise noch aus der Zeit des Ersten Weltkriegs stammten. 

 

Vier Jahrzehnte später haben sie ihre Aufnahmen nun erstmals hervorgeholt. In wunderbaren Schwarz-Weiß-Fotografien lebt der Eisenbahnbetrieb des vergangenen Jahrhunderts wieder auf.

 

Was könnte besser in den Hümmer Bahnhof passen, als eine Bilderausstellung mit Aufnahmen alter Dampflokomotiven. Die Ausstellung „Dampfzeit – als die Loks noch rauchten“, wurde kürzlich vom Verein Generationenhaus Bahnhof Hümme in Kooperation mit der VHS Region Kassel und dem Geschichtskreis 1995 Hümme feierlich im Mehrgenerationenhaus in Hümme mit zahlreichen Gästen eröffnet. Die rockigen Rhythmen der Rock-Band „Pale Blonde Hell“, die sich in der Musikschule Hofgeismar gegründet hat, gaben den musikalischen Rahmen dazu. 

 

Die beiden Jugendfreunde Gerd Lübbering (Jurist) und Thomas Pflaum (Fotograf) fotografierten damals mit großer Begeisterung die fast schon aussterbende Generation von Dampflokomotiven. Damals noch mit analoger Fototechnik ausgestattet, reisten die beiden Schüler zwischen Hamburg und Wien hin und her und hielten Loks, Personal und Bahnanlagen im Bild fest. In der Region, in der sie lebten, waren die Dampflokomotiven bereits verschwunden und durch Dieselloks ersetzt worden. 

 

Viele Jahre später erst machten sie ihre Aufnahmen der Öffentlichkeit zugänglich und fotografierten die schwarz-weißen Negative digital ab. Sie bearbeiteten die Fotos so, dass sie eine lebendige  Aussage erhielten.

 

In einem Bildband, der eigentlich schon vergriffen ist, sind 80 Fotografien enthalten. Einige Exemplare der Autoren können noch zum Sonderpreis von 30 Euro erworben werden. 

 

Ansprechpartner ist Dirk Altmann,

1. Vorsitzender des Geschichtskreis 1995 Hümme e.V.

Tel.: 05675 / 5057 - geschichtskreis-huemme@t-online.de.

  

 

Interessierte haben die Möglichkeit die Bilder noch bis Sonntag, 7. Januar 2018, zu den üblichen Öffnungszeiten des Generationenhauses zu sehen. 

 

 

Foto: Reinhold Siebert
Foto: Reinhold Siebert

Volkschor Hümme

 

Viel gelobtes Herbstkonzert

 

Am 5. November veranstaltete der Volkschor Hümme unter der Leitung von Larissa Grigoryan sein Herbstkonzert in der ev. Kirche in Hümme.

 

 

Der Melodienbogen war weit gespannt:

 

z. B.: " Über den Wolken", "Only you", "Ich wollte nie erwachsen sein", "The lion sleeps tonight", „Küss mich, halt mich, lieb mich“ kamen gut bei den zahlreichen Besuchern an.

 

Auch die zu den Liedern passenden Gedichte und Geschichten erfreuten alle.

 

Der Kinderchor „Buntes Wir“ unter Mitwirkung von Agnes Bittner und Anja Altmann konnte mit zwei Beiträgen, die mit Gesten untermalt wurden, die Zuschauer begeistern.

 

Es war eine gelungene Veranstaltung, welche die Gäste bei der anschließenden Kaffee- und Kuchentafel im Generationenhaus lobend hervorhoben.

 

Der Volkschor freute sich über die gute Resonanz und dankt allen, die dazu beigetragen haben, dass dieser Nachmittag ein Erfolg wurde.


 

Quelle:  HNA Hofgeismar
Quelle: HNA Hofgeismar
Foto: Andreas Bernhard c/o Landkreis Kassel
Foto: Andreas Bernhard c/o Landkreis Kassel

 

 

Geschichtskreis 1995 Hümme e.V. 

 

Interessanter Besuch in Udenhausen
 

 

HÜMME/UDENHAUSEN. Mitglieder und Gäste des Vereins Geschichtskreis 1995 Hümme waren kürzlich zu Gast im Heimatmuseum des Grebensteiner Stadtteils Udenhausen. Während des rund zweistündigen Rundgangs durch das Museum, einem ehemaligen Handwerksbetrieb, konnten sich die Vereinsmitglieder über die damalige Lebensweise informieren und in alten Erinnerungen schwelgen. Gezeigt wurden Werkzeuge von Handwerkern, Kaufleuten und Landwirten, Haushaltsgeräte von Hausfrauen sowie Ausstattungsgegenstände und Technik aus früheren Zeiten. Alles Wissenswerte erfuhren die geschichtlich Interessierten von dem Museumsleiter Horst Jordan. Im Anschluss an die Führung hatte Karla Jordan in der guten Stube die Kaffeetafel gedeckt. Bei einer Tasse Kaffee und selbstgebackenem Kuchen wurden interessante Gespräche geführt und alte Anekdoten ausgetauscht. Das Museum existiert seit 2009, wurde behindertengerecht gestaltet und gehört aufgrund seines Engagements zu den Preisträgern des Sonderpreises im Wettbewerb "Unser Dorf hat Zukunft - Regionalentscheid 2017". „Das Heimatmuseum in Udenhausen mit seinen interessanten Abteilungen wird uns in naher Zukunft sicherlich wiedersehen; die Arbeitsleistung der Familie Jordan wissen wir zu würdigen“, so Dirk Altmann, Vorsitzender des Geschichtskreises, in seiner Pressemitteilung.

 

Generationenhaus Bahnhof Hümme 

 

Backkurs für Kinder: Backen – Verpacken - Verschenken
  

 

In der Reihe „Topfgucker“ – ran an den Herd können Kinder zwischen 8 und 12 Jahren am Donnerstag, 9. November bei einem Backkurs im Generationenhaus Bahnhof Hümme mitmachen. Mit Kursleiterin Christiane Meyer-Hozak backen die Kinder leckere Kleinigkeiten und genießen diese gemeinsam.  Oder sie verpacken sie und überraschen Andere mit kleinen Geschenken aus der Küche, natürlich nicht ohne vorher zu probieren! Ganz nebenbei lernen die Kinder den Umgang mit den Küchengeräten und einiges über unsere Lebensmittel und ihrer Herkunft. Die Teilnehmer werden überrascht sein, wie viel Spaß in der Küche möglich ist.

  

Das Seminar geht  von 16 - 19 Uhr und kostet 11 € zuzgl. 5 € Lebensmittelumlage. Anmeldungen bei der vhs unter Tel. 0561 1003 1681 oder im Internet unter www.vhs-region-kassel.de.